Archiv für März 2011
eBook-Neuheiten der Woche
22. Mrz
1. Michel Houellebecq: Karte und Gebiet
2. Jeffery Deaver: Opferlämmer
3. Gabor Steingart: Das Ende der Normalität
4. Nicola Förg: Hüttengaudi
5. Eoin Colfer: Artemis Fowl – Der Atlantis-Komplex
6. Hubertus Meyer-Burckhardt: Die Kündigung
7. Virginia Ironside: Nein! Ich will keinen Seniorenteller
8. Kristof Magnusson: Gebrauchsanweisung für Island
9. Philippa Gregory: Das Erbe der Königin
10. Helmuth James von Moltke, Freya von Moltke: Abschiedsbriefe Gefängnis Tegel
Die Fortsetzung: Elke Heidenreichs “Nero Corleone kehrt zurück”
22. Mrz
Über eine Million mal wurde Nero Corleone, das bisher erfolgreichste Buch von Elke Heidenreich und die Vorgeschichte zu dem hier vorgestellten Nero Corleone kehrt zurück, nach seinem Erscheinen 1995 verkauft. Jene berührende und nicht nur für Katzenfreunde bewegende Geschichte von Isolde und Robert und dem italienischen Kater Nero Corleone, den die beiden mit nach Köln nehmen, der dann aber bei einem Italienurlaub nicht wieder nach Deutschland mit zurück will.
Viele lange Jahre sind seither vergangen. Isolde und Robert waren lange Jahre glücklich, doch dann ging die Liebe langsam verloren. Sie trennten sich, Robert fand eine neue Freundin und Isolde lernte Justus kennen, der sie manchmal mit seinen dauernden Fragen ob noch Liebe da sei, etwas nervt.
Gedicht des Monats März
21. Mrz
Angesichts der Verwüstung durch den Tsunami und drohender Nuklearkatastrophe in Japan und den Unruhen in Libyen und anderen arabischen Ländern fällt unser Gedicht des Monats zum Frühlingsanfang nicht ganz so frühlingsfroh und sorglos aus. Aber der Welttag der Poesie soll auch in unserem Blog zu Wort kommen.
Wir haben uns letztendlich für “Frühling” von Kurt Tucholsky entschieden:
Frühling
Lenz! Dich hätten wir beinah vergessen!
Frisch und kühn
sprießt inmitten dem Randal indessen
junges Grün.
21. März: Welttag der Poesie
21. Mrz
Heute ist der Tag für alle Poeten, Lyriker und Liebhaber der lyrischen Kunst: Die UNESCO hat den 21. März zum “Welttag der Poesie” bzw. zum “World Poetry Day” ausgerufen und möchte damit gerade im Zeitalter der Informationstechnologie an den “Stellenwert der Poesie, an die Vielfalt des Kulturguts Sprache und an die Bedeutung mündlicher Traditionen erinnern”.
Rezension zu Roxana Saberis “Hundert Tage”
21. Mrz
In den letzten Jahren sind etliche Bücher auf dem deutschen Markt erschienen, die mehr oder weniger erfolgreich versuchten, dem deutschen Leser zu erklären, was in der Gesellschaft des Iran los ist, und wie die dortigen Verhältnisse einzuschätzen sind. Hundert Tage ist eindeutig eins der persönlichsten. Die amerikanische Journalistin Roxana Saberi, Tochter eines iranischstämmigen Vaters und einer japanischstämmigen Mutter, ging 2003 in den Iran um dort Iranistisk zu studieren, nach ihren Wurzeln zu suchen und nebenbei als freie Journalistin für verschiedene westliche Medien, unter anderem für die BBC, zu berichten. Auch nach dem Entzug ihrer Akkreditierung 2006 durch die iranischen Behörden setzte sie ihre Arbeit fort und wurde 2009 wegen Spionage zu acht Jahren Haft verurteilt.




