Archiv für Dezember 2011
Das Libri.de Blog-Team wünscht einen guten Rutsch ins neue Jahr!
30. Dez
Rezension zu “Wer ist hier der Chef?” von Bart Moeyaert
30. Dez
Dieses großzügig in Leinen gebundene Buch für Kinder ab etwa sechs Jahren mit dem Titel Wer ist hier der Chef? ist ungewöhnlich in mehrfacher Hinsicht. Da ist zum einen die erwähnte Ausstattung. Da ist zum anderen eine Aufklapptechnik, die es nötig macht, dass man das Buch vorsichtig und mit einer gewissen Ehrfurcht behandelt. Da sind ausdrucksstarke Illustrationen von Katrien Matthys, die so gedruckt sind, dass man das Buch auch im Dunkeln lesen und vorlesen kann. Die Bilder und die Buchstaben leuchten dann so wie die Leuchtsterne über dem Kinderbett.
Rezension zu “Grand Cru” von Martin Walker
29. Dez
Das vorliegende Buch des englischen Journalisten Martin Walker ist die von Krimifreunden lang ersehnte zweite Folge einer Krimiserie, die 2009 mit dem Buch “Bruno. Chef de Police” begann und schnell zu einem Geheimtipp in der Krimiszene wurde.
Mit seinem im kleinen Städtchen St. Denis im Perigord lebenden Polizisten Bruno hat Martin Walker eine Figur erschaffen, die die wertvollsten Eigenschaften etlicher bekannter und wichtiger Krimiprotagonisten in sich vereinigt. Man glaubt sich immer wieder konfrontiert mit einer Synthese aus Camilleris Montalbano und Markaris’ Kostas Charitos.
Rezension zu “Rücken an Rücken” von Julia Franck
28. Dez
Nachdem Julia Franck in ihrem mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnete Roman Die Mittagsfrau sich mit der Geschichte ihres Vaters befasste, wendet sie sich in ihrem neuen Roman Rücken an Rücken wie in einer Art tragischem Märchen der Familie der Mutter zu.
Die Handlung des Romans erstreckt sich zwischen den Jahren 1954 und 1962. Es ist die Geschichte der politisch voll auf Parteilinie sich bewegenden Bildhauerin Käthe und ihrer beiden Kinder Ella und Thomas. Käthe, anerkannt und erfolgreich, vernachlässigt ihre beiden Kinder, die „Rücken an Rücken“ sitzen, um sich gegenseitig durch ihr trostloses und einsames Leben zu schützen.
Rezension zu “Finn tobt” von David Elliott
27. Dez
Das vorliegende aus dem Englischen ins Deutsche übersetzte Bilderbuch zeigt kleinen Kindern und deren Eltern, dass der Zorn und die Wut gelegentlich vorkommen und dass kindliches Ausflippen auch wieder vorbei geht, wenn man locker damit umgeht.
Der kleine Finn ist normalerweise ein ganz umgängliches Kind, das besonders gerne Pfirsiche mag. Aber heute mag er gar nichts.





