Archiv für Januar 2012
Veranstaltungstipp: Lesungen von Wladimir Kaminer
31. Jan
Mit liebevollem Humor und einem scharfem Blick für die Skurrilitäten des Alltags widmet sich der gebürtige Russe Wladimir Kaminer seit über zehn Jahren den Schrulligkeiten und Eigenarten seiner Wahlheimat Deutschland und deren Bewohner. Sein erster Roman Russendisko machte den Schriftsteller und Kolumnisten der breiten Masse bekannt. In seinem neuesten Buch Liebesgrüße aus Deutschland schreibt er von Sparkassenberatern, die von jeder Geldanlage abraten, von Vegetariern, die gerne Fleisch essen – nur nicht das von Tieren – und davon, was für ein lustiges Volk die nicht gerade als Spaßkanonen bekannten Deutschen im Grunde genommen sind.
Rezension zu “Hunkeler und die Augen des Ödipus” von Hansjörg Schneider
31. Jan
Seit 1993, als der Basler Schriftsteller Hansjörg Schneider seinen ersten Kriminalroman um den Kommissär Peter Hunkeler veröffentlichte, ist er als Krimiautor ein Geheimtipp geworden. Obwohl seine Bücher keine hohen Auflagen erreichen, wie etwa die seiner modern gewordenen schwedischen Kollegen, sind die Romane auf höchstem Niveau, mit viel politischer Analyse, gesellschaftlich-hintergründigem Witz und immer auch angereichert mit einer subtilen Kritik an den gesellschaftlichen Verhältnissen, besonders denen in Basel und in der Schweiz.
Rezension zu “Wie man Kinder zum Lesen bringt” von Johannes Thiele und Christine Paxmann
30. Jan
Wie man Kinder zum Lesen bringt spricht mir aus der Seele und es war für die beiden Autoren offenbar auch sehr wichtig, es geschrieben zu haben. Denn ihre Position ist eindeutig und sie lassen auch keinen Zentimeter daran rütteln: ohne Bücher, ohne die Erfahrung des Vorlesens und später des eigenen Lesens, gibt es keine wirklich glückliche und gelungene Kindheit. All jene Menschen, die das aus eigener Erfahrung oder aus Einsicht genauso sehen, denen sei dieses Buch empfohlen, denn für sie ist es geschrieben. Vor allem für jene, die nicht so genau wissen, wie sie das machen sollen – ihre Kinder zum Lesen bringen.
Zum 10. Todestag von Astrid Lindgren
27. Jan
“Wenn ich auch nur eine einzige düstere Kindheit erhellen konnte, bin ich zufrieden.” Astrid Lindgren
Dass Astrid Lindgren in ihren 94 Lebensjahren viele, viele Kindheiten erhellen konnte, steht wohl außer Frage. Mit ihren Geschichten von Pippi Langstrumpf und Michel aus Lönneberga, von Madita, Karlsson und Ronja, von den Kindern aus der Krachmacherstraße, aus Bullerbü und von Saltkrokan bereicherte und bereichert sie so viele Kinderleben wie nur wenige andere.
Die eBook Neuheiten der Woche
27. Jan
1. Stephen King: Der Anschlag
2. Jussi Adler-Olsen: Das Alphabethaus
3. Patrick Rothfuss: Die Furcht des Weisen. Teil 2
4. Ally Condie: Cassia & Ky 02. Die Flucht
5. Arno Strobel: Das Skript
6. Markus Heitz: Die Judastrilogie
7. Ben Tewaag: 313
8. Wolf Schreiner: Beichtgeheimnis
9. Das wilde Leben
10. Enid Blyton: Fünf Freunde – Das Buch zum Film




