Archiv für März 2012
Rezension zu “Der Heilige des Unmöglichen” von Arnon Grünberg
13. Mrz
Arnon Grünberg, ein seit vielen Jahren in New York lebender jüdisch-holländischer Schriftsteller ist ein großer Meister eines sarkastisch-grotesken Stils, mit dem er in seinen Büchern irritierend hoffnungslose Figuren beschreibt. Sie stehen auf der Verliererseite des Lebens und obwohl sie es mit Macht versuchen, können sie ihrem armseligen Leben in einer als sinnlos empfundenen Welt keinen Sinn abgewinnen.
In seinen beiden letzten in Deutschland bei Diogenes, seinem Hausverlag, veröffentlichten Büchern Der Vogel ist krank (2005) und Gnadenfrist (2006) nehmen seine Protagonisten, die durchaus ein wohlhabendes Leben führen ohne konkrete Not, ein tödliches Ende.
Gewinnspiel zum Kinostart von „DAS HAUS DER KROKODILE”
12. Mrz
Ein dunkles Herrenhaus, rätselhafte Spuren, ein spannendes Abenteuer und eine ordentliche Portion Gänsehaut. In „DAS HAUS DER KROKODILE“, einem Thriller für und mit Kindern, begibt sich ein kleiner Junge auf die Spur eines mysteriösen Verbrechens, das viele Jahre zurückliegt. Als Kinderbuch und gleichnamige TV-Serie mit Thomas Ohrner wurde „DAS HAUS DER KROKODILE“ in den 70ern Deutschland bekannt. Knapp 40 Jahre später hat es der Gruselkrimi für kleine und große Zuschauer jetzt auf die große Leinwand gebracht.
Zum Kinostart des Kinderkrimis verlosen wir 5 Filmpakete, bestehend aus dem Hörspiel zum Film von EUROPA und einem Filmplakat.
Rezension zu “Familie Salzmann” von Erich Hackl
12. Mrz
Ähnlich wie sich der österreichische Schriftsteller Erich Hackl neben seiner eigentlichen literarischen Produktion immer wieder als Herausgeber von Werken unbekannter oder an den Rand gedrängter Autoren betätigt, so lässt er in seinen eigenen Werken Menschen zur Sprache kommen, bringt Licht in das Dunkel ihres vergessenen, gequälten oder verachteten Lebens, deren Geschichte sonst vielleicht niemand interessieren würde. Es sind Originalgeschichten, die Hackl minutiös und mit viel Empathie und Leidenschaft recherchiert hat. Es ist ein leises Schreiben, das vom Gespür für das leidenden Einzelwesen lebt, “ein Lichtblick in der verödenden geistigen Landschaft”, wie der leider viel zu früh verstorbene Essayist und Kritiker Lothar Baier Hackls Werk vor vielen Jahren schon charakterisiert hat.
Vom 15. bis zum 18. März 2012: Die Leipziger Buchmesse
09. Mrz
Vier Tage lang dreht sich in Leipzig wieder alles um die faszinierende Welt der Literatur, um aktuelle Neuerscheinungen, beliebte Autoren und spannende Verlagsprogramme. Anders als auf der Frankfurter Buchmesse ist das Messegelände in Leipzig an allen Tagen sowohl für Fachbesucher als auch für das allgemeine Publikum geöffnet.
Rezension zu “Die Pleite-Republik” von Rainer Hank
09. Mrz
Seit fast zwei Jahrzehnten ist der Wirtschaftsjournalist der FAZ und FAS Rainer Hank nicht nur für seine regelmäßigen unabhängigen und klugen Kommentare zum aktuellen Wirtschaftsgeschehen den Lesern dieser Zeitungen bekannt und vertraut geworden, sondern in dieser Zeit legt er immer wieder interessante und wegweisende Bücher vor, die jeweils weit ihrer Zeit voraus sind. Ich erinnere mich etwa noch gut an das bei Eichborn 1995 erschienene Buch “Arbeit. Die Religion des 20. Jahrhunderts” und das 2004 erschienene Buch “Das Ende der Gleichheit”.




