Archiv für April 2012
Rezension zu “Wie man Kinderbilder nicht betrachten soll” von Arno Stern
24. Apr
Noch bevor kleine Kinder beginnen, die Wörter und den Reichtum der Sprache zu entdecken, beginnen sie, wenn man ihnen die entsprechenden Materialien zur Verfügung stellt, zu malen. Bilder entstehen da, mit denen die eifrigen und ehrgeizigen Erwachsene nichts anfangen können, und deshalb gleich daran heruminterpretieren oder gar die Bilder bewerten.
Der 1924 geborene Arno Stern ist der Begründer des sogenannten Malorts, eines geschützten Raumes, in dem Kinder frei von jeder (kunsterzieherischen) Erwartung ihre Spuren auf dem Papier ziehen können.
Gewinnspiel zum Kinostart von „Bel Ami“ mit „Twilight“-Star Robert Pattinson
24. Apr
Nach dem gleichnamigen Klassiker von Guy de Maupassant startet am 03.05. die Verfilmung von BEL AMI in den deutschen Kinos.
Im Paris zum Ende des 19. Jahrhunderts kommt der junge Georges Duroy (Robert Pattinson) ohne Beruf oder gar Vermögen in die Hauptstadt des Savoir Vivre. Georges verfolgt nur ein Ziel: Reichtum, Ruhm und Einfluss – und zwar um jeden Preis. Schnell steigt der attraktive Verführer mit seinem unwiderstehlichen Charme und Sexappeal vom mittellosen Außenseiter
zum umschwärmten Liebling der feinen Pariser Gesellschaft auf. Sein Schlüssel zum Erfolg sind die Ehefrauen einflussreicher Herren, die ihrem “Bel Ami” (deutsch: schöner Freund) alle Türen öffnen. Tatsächlich macht der ebenso smarte wie skrupellose Galan Karriere als Journalist und begibt sich dadurch auf ein äußerst glattes, politisches Parkett. Doch der berechnende
Heute ist der Welttag des Buches
23. Apr
Seit 1995 wird am 23. April 2012 der Welttag des Buches gefeiert. Die UNESCO entschied sich für dieses Datum, da nach katalanischer Tradition zum Namenstag des Volkheiligen St. Georg an eben diesem Tag Rosen und Bücher verschenkt wurden. Außerdem fallen die Todestage von Spaniens Nationaldichter Miguel de Cervantes sowie des großen William Shakespeare auf den 23. April. Dass die beiden zwar am selben Datum im selben Jahr, aber dennoch nicht am selben Tag sondern 10 Tage versetzt starben, erklärt sich dadurch, dass 1616 in England noch nach dem Julianischen Kalender gerechnet wurde, während in Spanien schon der Gregorianische galt.
Rezension zu “Machen Sie sich bitte frei” von Uwe Böschemeyer
23. Apr
Machen Sie sich bitte frei geht der Psychotherapeut und Existenzanalytiker (Viktor Frankl-Schule) Uwe Böschemeyer der Frage nach, warum in einem freien Land wie dem unseren dennoch so viele Menschen in ihrem persönlichen Leben von Angst regelrecht zugebacken sind und von ihrer Freiheit keinen Gebrauch machen. Schon beim ersten Durchblättern hatte ich den starken Eindruck, dieses Buch ist die auf der Ebene der Einzelpsyche argumentierende Ergänzung zum dem großen gesellschaftlichen und politischen Freiheitspathos, wie ihn der neue deutsche Bundespräsident Joachim Gauck in den meisten seiner Reden vertritt.
Rezension zu “Am Schwarzen Berg” von Anna Katharina Hahn
20. Apr
Auch in ihrem zweiten Roman Am schwarzen Berg (auch erhältlich in der Print-Ausgabe), der für den Leipziger Buchpreis 2012 nominiert war, beschäftigt sich die Stuttgarterin Anna-Katharina Hahn mit den Menschen und der bürgerlichen Kultur in ihrer Stadt. Es ist die Geschichte zweier benachbarter Ehepaare und die Geschichte eines jungen Mannes und seiner Familie.




