Archiv für Mai 2012
Rezension zu “Iran: Der falsche Krieg” von Michael Lüders
31. Mai
Seit vielen Monaten kann man es in vielen Ländern des Westens vernehmen, und viele Medien beteiligen sich kräftig daran: ein kräftiges Säbelrasseln gegen Iran, einem zweifelsfrei nicht freiheitlichen Land mit einem Regierungschef, der immer wieder sogar vor der UNO gesagt hat, er wolle Israel von der Landkarte tilgen.
Die Debatten und Sanktionen im Zusammenhang mit den vom Westen vermuteten Vorbereitungen des Iran für den Bau einer eigenen Atombombe, die dann wiederum nicht nur die Sicherheit Israels in Frage stellen würde, dauern noch viel länger an.
Rezension zu “Gesellschaftsentwurf Europa” von Oskar Negt
30. Mai
Eine Lücke will er füllen mit seinem neuen Text zu Europa, sagt der Philosoph Oskar Negt, eine Lücke, die ihm schon lange ein Ärgernis gewesen sei: „Wie schon die Wiedervereinigung der staatlichern Nachkriegsfragmente aus der ‚Portokasse’ bezahlt werden sollte, was sich schnell als fataler Irrtum herausstellte, so gerät jetzt ein viel größeres Vereinigungsprojekt in Verruf, weil im verengten Horizont der mit diesem epochalen Projekt Beschäftigten die Lebens- und Arbeitsverhältnisse der Menschen in den einzelnen Ländern nicht vorkommen… die nationalen Eigentümlichkeiten und der kulturelle Eigensinn der einzelnen Länder haben harte Prägungen hinterlassen, die durch Geld und institutionelle Vereinbarungen nur schwer aufzubrechen sind.“
Zum 30. Todestag von Romy Schneider
29. Mai
Heute ist der 30. Todestag von Romy Schneider. Die gebürtige Österreicherin spielte sich in den 50er Jahren in die Herzen zahlreicher Filmfans und wurde mit ihrer Paraderolle als Kaiserin Elisabeth in der Sissi-Trilogie zur Schauspiel-Ikone auch über die Grenzen des deutschsprachigen Raums hinaus.
Von dem ihr verhassten Klischeebild, das Romy Schneider seit ihrer Verkörperung der österreichisch-ungarischen Kaiserin nachhing, versuchte sie sich zeit ihres Lebens zu distanzieren.
Happy Towel Day!
25. Mai
Anhalter aufgemerkt: Heute ist der offizielle Handtuch-Tag. Seit mittlerweile über 10 Jahren tragen Fans der fünfteiligen Science Fiction-Reihe Per Anhalter durch die Galaxis am 25. Mai in Gedenken an Kultautor Douglas Adams ein Handtuch mit sich herum (denn das ist laut Hitchhiker-Handbuch bekanntlich „so ziemlich das Nützlichste“, was man als interstellarer Tramper bei sich haben kann).
Rezension zu “Vater, Mutter, Sucht” von Waltraut Barnowski-Geiser
25. Mai
„Warte nicht bis der Sturm vorbei ist, sondern lerne, im Regen zu tanzen“.
Mit dieser Weisheit einer unbekannten Quelle leitet die Musiktherapeutin Waltraut Barnowski-Geiser ihr Buch Vater, Mutter, Sucht
Wie erwachsene Kinder suchtkranker Eltern trotzdem ihr Glück finden können ein. Seit vielen Jahren hat sie sch unter anderem auf die Arbeit mit Menschen spezialisiert, die unter einer familiären Suchtbelastung leiden.




