Winfried Stanzick
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Beiträge von Winfried Stanzick
Rezension zu “Peehs Liebe” von Norbert Scheuer
04. Okt
Nach dem wenig beachteten Roman “Der Steinesammler” (1999, Wiederauflage 2010, auch als Print-Version) und seinem für den Deutschen Buchpreis nominierten Roman “Überm Rauschen” (2009, auch als Print-Version) legt der aus Kall in der Eifel stammende Schriftsteller Norbert Scheuer einen neuen Roman vor.
Rezension zu “Mayas Tagebuch” von Isabel Allende
27. Sep
Der neue Roman von Isabel Allende erzählt die Geschichte der 19- jährigen Maya, die mit Hilfe ihrer aus Chile stammenden Großmutter Nini nach einer für sie fast tödlich endenden Drogenkarriere nach Chiloe geschafft wird. Dort, auf einer Chile vorgelagerten einsamen Inselgruppe, soll sie erst einmal abtauchen und mit der Unterstützung alter Freunde wieder zu sich kommen.
Spannend und auch sprachlich immer auf hohem Niveau lässt Allende Maya in einer Art Tagebuch ihre Zeit in Chile erzählen, immer wieder unterbrochen von Rückblenden, aus denen ihre ganze bisherige Geschichte deutlich wird. Ein ganzes Jahr mit seinen unterschiedlichen Jahreszeiten wird geschildert, und Maya wird nicht nur clean, sondern sie reift in diesem Jahr auf eine Weise, zu der andere Menschen vielleicht ein ganzes Jahrzehnt brauchen. Es ist diese reife und tiefe Lebensweisheit, die viele andere Kritiker einer 19-jährigen nicht abgenommen haben. Mir persönlich war das nicht so wichtig.
Rezension zu “Die Zeit, die Zeit” von Martin Suter
21. Sep
Nach zwei Büchern aus seiner Allmen-Serie legt Martin Suter nun wieder einen klassischen Roman vor. In ihm beschäftigt er sich auf seine gewohnt unterhaltsame Weise mit zwei alten verwitweten Männer und ihren Abenteuern mit der Zeit bei ihren ungewöhnlichen Versuchen, der Zeit ein Schnippchen zu schlagen und ihren verstorbenen Ehefrauen näher zu kommen.
Rezension zu “Fragen fragen” von Jostein Gaarder
20. Sep
Am 8. August 2012 ist er 60 Jahre alt geworden, der durch seine philosophischen Bücher für Kinder („Sofies Welt“) weltberühmt gewordene norwegische Schriftsteller Jostein Gaarder. Und pünktlich zu diesem Tag hat er sich und seiner in die Millionen gehenden Lesergemeinde ein neues Buchgeschenk gemacht.
Ein kleines Buch, das aus lauter Fragen besteht. Ein kleiner Junge, der durchaus, wie der Verlag schreibt, Sofies kleiner Bruder sein könnte, geht, oft zusammen mit seinem Hund, durch seine Welt. Und er beobachtet die Welt und seine Gedanken und Gefühle dazu ganz genau.





