Winfried Stanzick
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Beiträge von Winfried Stanzick
Rezension zu “Geisterstunde. Der kleine Pirat lernt die Uhr” von Lene März
08. Mai
Rezension zu “Faule Frieda” von Irene Gunnesch und Heide Stöllinger
07. Mai
Frieda, die Hauptperson des Bilderbuchs Faule Frieda, ist ein Faultier. Den ganzen Tag hängt sie kopfüber in den Ästen und sieht die Welt aus ihrer Perspektive. Ab und zu holt sie sich etwa zu fressen und einmal in der Woche steigt sie vom Baum, um ihr großes Geschäft zu machen. Und dann hängt sie wieder.
Sehr zum Unverständnis der agilen Affen, die eines Tages bei Frieda vorbei kommen und mit enormem Lärm ihre Kreise stören. Sofort fangen die Affen an, Frieda auf das Übelste zu beschimpfen: „Du unnützer Blättchenfresser. Hängebeutel! Du fauler Sack! Du solltest springen wie wir Affen.“
Rezension zu “34 Meter über dem Meer” von Annika Reich
04. Mai
In ihrem letzten Roman Durch den Wind erzählte Annika Reich von vier Frauen und ihrem Leben. Sie sind regelrecht unfähig, ihr Leben wirklich in die Hand zu nehmen, für die richtigen und rechtzeitigen Weichenstellungen zu sorgen, sich einfach einmal zu entscheiden. Und so ist es folgerichtig, dass eine von ihnen mit dem achselzuckenden Satz das Buch beendet: “Ich dachte immer, die Dinge klären sich, wenn man älter wird.”
Der Roman kreiste in den Dialogen seiner Protagonisten immer wieder um die Spannung zwischen persönlicher Freiheit und dem Wunsch nach Geborgenheit.
Rezension zu “Das Ritual der Rache” von Andrea Camilleri
03. Mai
Es ist wirklich erstaunlich, wie der mittlerweile hoch betagte Andrea Camilleri ein gutes Buch nach dem anderen schreibt. Denn es sind ja nicht nur die vielen Bände über den Commissario Salvo Montalbano aus Vigata, die eine große Lesergemeinde erfreuen, sondern auch seine teilweise kleinen Romane, zuletzt etwa sein bei Kindler 2012 erschienener Roman Der Bahnwärter sind literarisch anspruchsvolle Bücher.
Rezension zu “Das Alphabet der kleinen Freuden” von Max Kruse
30. Apr
Zu seinem 90. Geburtstag hat der große Autor Max Kruse unzählige Ehrungen und Glückwünsche erhalten. Nun beschenkt er seine Leser und alle, die ohne Bücher und das Lesen nicht leben können und wollen, mit einem kleinen Buch, dem Alphabet der kleinen Freuden.
Für jeden Buchstaben des Alphabets hat er ein Wort ausgewählt, das irgendeine Freude im Leben beschreibt oder ausdrückt und füllt dann in einem drei- bis vierseitigen kurzen Text das Wort mit Bedeutung auf.





