Isabel Allende – Unsere Autorin des Monats August
Die chilenisch-amerikanische Schriftstellerin und Journalistin Isabel Allende wurde am 2. August 1942 in Lima, der Hauptstadt von Peru, geboren. Mit 17 Jahren arbeitete sie bereits als Journalistin und Moderatorin einer chilenischen Fernsehsendung. 1962 heiratete sie den Bauingenieur Michael Frías, im darauffolgenden Jahr wurde ihre gemeinsame Tochter Paula geboren, 1966 erblickte ihr Sohn Nicolás das Licht der Welt.
Im Jahr 1982 veröffentlichte sie ihren Debüt-Roman Das Geisterhaus. Das Buch wurde ein Welterfolg und 1993 vom dänischen Regisseur Bille August verfilmt. Als 1992 ihre Tochter starb, war das für sie der schlimmste Schicksalsschlag ihres Lebens. Sie verarbeitete ihn in ihrem Lebensroman Paula, der 1994 erschien. Weitere erfolgreiche Romane von Isabel Allende sind unter anderem Fortunas Tochter (1999), Porträt in Sepia (2001) und Inés meines Herzens (2007).
Nach der Scheidung von Michael Frías lernte sie während einer Lesereise in Kalifornien den amerikanischen Rechtsanwalt und Autor William Gordon kennen, den sie 1988 heiratete.
Neben ihrer Tätigkeiten als Romanautorin war sie auch Herausgeberin verschiedener Zeitschriften, unter anderem der Zeitschrift Paula, die zu diesem Zeitpunkt die erste und einzige feministische Zeitschrift Chiles.
Bis heute hat sie 19 Bücher veröffentlicht, die in 35 Sprachen übersetzt wurden und für die sie bereits 50 Auszeichnungen erhalten hat. Ihre Werke wurden schon mehr als 57 Millionen Mal verkauft.
Ihr neuester Roman
Isabel Allende: Mayas Tagebuch
Die neunzehnjährige Maya ist auf der Flucht. Vor ihrem trostlosen Leben in Las Vegas, der Prostitution, den Drogen, der Polizei, einer brutalen Verbrecherbande. Mit Hilfe ihrer geliebten Großmutter gelangt sie auf eine abgelegene Insel im Süden Chiles. An diesem einfachen Ort mit seinen bodenständigen Bewohnern nimmt sie Quartier bei Manuel, einem kauzigen alten Anthropologen und Freund der Familie. Nach und nach kommt sie Manuel und den verstörenden Geheimnissen ihrer Familie auf die Spur, die mit der jüngeren Geschichte des Landes eng verbunden sind. Dabei begibt Maya sich auf ihr bislang größtes Abenteuer: die Entdeckung ihrer eigenen Seele. Doch als plötzlich Gestalten aus ihrem früheren Leben auftauchen, gerät alles ins Wanken.
»Mayas Tagebuch« erzählt von einer gezeichneten jungen Frau, die die unermesslichen Schönheiten des Lebens neu entdeckt und wieder zu verlieren droht. Ein unverwechselbarer Allende-Roman: bewegend, spannend und mit warmherzigem Humor geschrieben.
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»…dass Maya eine Romanfigur ist, hat man schnell vergessen, so echt klingt ihre Stimme, so authentisch das Erlebte.« - Welt am Sonntag
»Isabel Allende ist die Königin der Gefühle!« - El Mundo
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Weitere Romane
Ihr Debüt-Roman: Das Geisterhaus
In dieser Familiensaga, die vom Beginn des 20. Jahrhunderts durch vier Generationen der bewegten chilenischen Geschichte führt, erzählt sie vom Patriarchen Esteban Trueba, seiner hellsichtigen Frau Clara und deren Nachkommen und verwebt in einmaliger Erzählkunst persönliche Schicksale und politische Konflikte.
»Isabel Allende ist mit Das Geisterhaus ein erzählerisches Werk von inhaltlicher Breite und einem witzigen, fantasievollen und ironischen Ausdruck gelungen.« – Neue Zürcher Zeitung
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»Hör mir zu, Paula, ich erzähle dir eine Geschichte, damit du nicht so verloren bist, wenn du wieder aufwachst.« Das Unfaßbare geschah im Dezember 1991, als lsabel Allendes Tochter Paula plötzlich schwer erkrankte und kurz darauf ins Koma fiel. Eine heimtückische Stoffwechselkrankheit hatte die lebensfrohe junge Frau jäh niedergeworfen, im Herbst 1992 starb sie. Das Schicksal ihrer Tochter wurde für lsabel Allende zur schwersten Prüfung ihres Lebens. Um die Hoffnung nicht zu verlieren, schrieb sie, der Tochter zur Erinnerung um sich selbst zur Tröstung, »das Buch ihres Lebens – in doppelter Hinsieht« (Bayerischer Rundfunk), ihr persönlichstes und intimstes Buch.
»eine Hymne auf das Leben« – stern
»Ein Buch wie das Leben selbst – sinnlich, transzendent, schön, tragisch, unerbittlich, schmerzhaft. … Paula ist ein Buch, das man tief bewegt aus den Händen legt, keine leichte Buchlektüre, aber es ist ein Buch, das wie ein Lebensdestillat wirkt und das Leben ist ja auch nicht immer leicht.« – Silvia Kraus, suite101.de
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Isabel Allende: Fortunas Tochter
Der Roman erzählt die bewegte Geschichte von Eliza Sommers, einer lebenshungrigen jungen Frau, die Mitte des 19. Jahrhunderts zwischen zwei Kulturen lebt: in Chile und Kalifornien. Als chilenisches Findelkind in der Obhut einer englischen Familie in Valparaiso aufgewachsen, bricht sie, kaum 17-jährig, aus ihrer wohlbehüteten Welt aus.
Isabel Allende: Inés meines Herzens
Als junge Frau verläßt Inés Suárez im 16. Jahrhundert ihr Heimatland Spanien, um auf dem wilden südamerikanischen Kontinent nach ihrem verschollenen Ehemann zu suchen. Ihn wird sie nicht mehr lebend finden, dafür aber ihre große Liebe: den Feldherrn Pedro de Valdivia, mit dem sie sich gegen alle Widerstände an die Eroberung Chiles macht. Mit viel Hingabe und Einfühlungsvermögen verleiht Isabel Allende in ihrem Weltbestseller der historischen Gestalt der Inés Suárez ein Gesicht und eine Stimme und nimmt ihre Leser mit auf eine packende Reise durch ein bewegtes und bewegendes Leben.
»Inés ist eine starke Frau, stärker und selbstbewußter noch als die Heldinnen in anderen Büchern Allendes. … Isabel Allende schreibt hier ein präzises, ausdruckstarkes, ja, sogar klangvolles Spanisch, dessen Schönheit die Übersetzerin ins Deutsche hinübergerettet hat.« – Frankfurter Allgemeine Zeitung
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Alle Romane der Erfolgsautorin Isabel Allende finden Sie auf Libri.de.
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von admin am 8. August 2012 um 09:56 veröffentlicht und unter Autor des Monats abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Kommentare und Pings sind momentan deaktiviert. |




