Exklusiv bei eBook.de: Roland Muellers historischer Roman „Der Fluch des Goldes“

Fluch des Goldes - exklusiv bei eBook.deFans historischer Romane aufgepasst! Ab jetzt gibt es „Der Fluch des Goldes“ von Roland Müller neu als eBook und exklusiv bei eBook.de.
Außerdem sind seine beiden Romane “Der Goldschmied” und “Das Schwert des Goldschmieds” derzeit als eBook-Paket zum Sonderpreis für 4,99 EUR bei eBook.de erhältlich.

Der Autor Roland Mueller studierte Sozialwissenschaften und arbeitete in der Erwachsenenbildung. Heute unterrichtet er als Rhetorik- und Bewerbungstrainer an der Hochschule der Bayerischen Polizei. Er veröffentlichte zahlreiche Romane, Kurzgeschichten, Kinder- und Jugendbücher.

Im nachfolgenden Interview spricht Roland Müller über seinen Roman “Der Fluch des Goldes”:

Lieber Herr Mueller: Warum schreiben Sie?
»Weil es so viele Geschichten gibt, die es wert sind, erzählt zu werden. Und weil so viele Leser solche Geschichten mögen.«

Warum haben Sie den Fluch des Goldes geschrieben?
»Von jeher hat mich gewundert, was manche Menschen bereit sind zu tun, um ihrem Glauben zu folgen. In Spanien war man nach der Entdeckung Amerikas davon überzeugt, dort müsse das verloren geglaubte Paradies liegen. Vor diesem Hintergrund habe ich die Vision gesponnen, diesen Garten Eden von einem kühnen, tiefgläubigen Christen entdecken zu lassen. Da er als Edelmann aber nicht freiwillig bereit war, musste man ihn eben zu dieser Mission zwingen. Was eignete sich dazu besser als eine Intrige?«

Welche Figur aus der Fluch des Goldes würden Sie gerne mal im realen Leben treffen – und welche überhaupt nicht?
»Alle Figuren in diesem Roman erschienen mir so real, dass ich sie genau beschreiben konnte. Deshalb müsste ich keine von ihnen wirklich treffen. Außer Doña Inés vielleicht. Sie ist und bleibt meine Lieblingsfigur. Einfach, weil sie die Idealfigur der bildschönen Frau ist, die unerreichbar, eher als ein kostbarer Gegenstand denn als Wesen aus Fleisch und Blut angesehen wird.
Wen ich von allen Figuren sicher nicht treffen wollte: Den Indianer mit der schlechten Angewohnheit, den gierigen weißen Männern die Lippen zusammen zu nähen …«

Was hat Sie zum Fluch des Goldes inspiriert?
»Einen konkreten Anlass oder konkrete Personen gab es nicht. Ich wollte die Geschichte einer religiösen Besessenheit erzählen. Was eignet sich dazu besser, als dies vor historischem Hintergrund zu tun? Außerdem wollte ich einen Historienroman schreiben, der sich anders lesen lässt als bisherige Romane dieses Genres. Allerdings muss man sich darauf einlassen. Und zwar ganz und gar.«

Wie bereiten Sie sich auf das Schreiben vor?
»Ich sammle alles zu meinem Thema. Daraus picke ich dann die Fakten heraus, die zu meiner Idee passen könnten. Der Auftritt der Doña Inés ist so ein Beispiel. Der Leser muss sich den heißen Sonntagmorgen auf dem Platz vor der Kathedrale vorstellen können. Mehr noch, er soll genau wie die zahlreichen Schaulustigen, mit angehaltenem Atem beobachten, wie die schönste Frau Spaniens gerade aus ihrer Kutsche steigt, um die Sonntagsmesse zu besuchen.«

Wie recherchieren Sie?
»Ich lese alles zum Thema und interessiere mich dabei selbst für die kleinste Kleinigkeit. Wenn ich mir dann alles wie auf einer fertigen Bühne vorstellen kann, beginnt der Auftritt der Figuren …«

 

Das Interview mit Roland Müller wurde uns von dotbooks zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

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