Interview mit Thomas Seidl zu seinem Thriller “Wenn sie nur wüssten”

Thomas-Seidl-Cover_CTANach drei Top 10 Büchern in den verschiedensten Charts, erscheint nun der neueste Streich von Thomas Seidl: Der Thriller Wenn sie nur wüssten, hat uns restlos begeistert… Ganz nach dem Motto: Erwarten Sie das Unerwartete, bei dem Thomas Seidl einen temporeichen, fesselnden Thriller kreiert, der den Leser bis zum Schluss nicht loslassen wird. Facettenreich kommt die mysteriöse Wahrheit nach und nach ans Licht.

Hier im Interview spricht der Autor nun über Rollenklischees in seinen Büchern und er verrät, worauf sich seine Leser als nächstes freuen dürfen.

Ihr neuer Thriller “Wenn sie nur wüssten” steht unter dem Motto “Erwarten Sie das Unerwartete” − und so reißen die Story und ihre Wendungen einen als Leser bis zur letzten Seite mit. Überrascht Sie Ihre Geschichte manchmal selbst?

Ja und nein. Überraschend ist manchmal, was aus der eigentlichen Idee am Ende entsteht. Es gab in jedem meiner bisherigen Bücher immer wieder den Moment, wo sich die Handlung anders entwickelte, als sie zu Beginn geplant war, und das ist dann sehr überraschend, auch für mich.

Thomas-Seidl_AutorDie Inspiration und das Leid des Autors, wenn sie fehlt, sind ein zentrales Thema Ihres Romans. Wie entstehen Ihre Geschichten? Hoffentlich nicht wie bei der Hauptfigur John Housten!?

Nein, keine Sorge! So wie bei John Housten läuft es bei mir nicht. 🙂 Meine Geschichten entspringen immer einem ganz bestimmten Kern. Ich stelle mir dabei selbst die Frage, was passieren würde, gäbe es jene Situationen in Wirklichkeit, und wie die Menschen − ob mit guten oder schlechten Charaktereigenschaften − darauf reagieren könnten. Ich rätsle dann ein paar Stunden oder gar Tage darüber, und wenn mich das Ergebnis fasziniert, dann ist mein neuer Kandidat geboren.

“Im Schreibwahn fühlte er sich wohl”, schreiben Sie über John Housten. Geht es Ihnen auch so? Wie ist Ihre Schreibroutine?

Also in einen Schreibwahn verfalle ich selten oder gar nicht. Wenn ich an einem Buch arbeite, dann passiert dies täglich und ohne Ausnahme, bis die Rohfassung fertig ist. Beim Überarbeiten läuft das dagegen etwas anders. Einige Durchgänge nehmen dann noch mehr Zeit in Anspruch als das Schreiben selbst.

In “Wenn sie nur wüssten” sind die Männer harte Typen und die Frauen sexy und lasziv. Was möchten Sie mit den Rollenklischees aussagen?

Ich finde Klischees nicht schlimm, wenn sie zur Geschichte passen. Genau wie ein Abweichen von ihnen etwas Besonderes erschaffen kann, kann auch die Einhaltung der Klischees ein Buch tragen, solange man genug andere Ideen integriert, die den Leser verblüffen.

Schreiben Sie schon an einem weiteren Roman? Worauf dürfen wir Leser uns freuen?

Ja, ich bin gerade sozusagen auf der Zielgeraden und werde mein neuestes Buch bald beenden. Es ist ein wenig anders als die vorherigen, aber genauso spannend, und ich darf auch schon den Titel verraten. Er lautet: „Wenn ich sage …“ Der Thriller wird voraussichtlich im Herbst erscheinen.

Den neuen Thriller “Wenn sie nur wüssten” von Autor Thomas Seidl gibt es hier bei uns im Shop!

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