Rom-Liebhaber Mark Lamprell im Interview

Die ewige Stadt Rom faszinierte Mark Lamprell schon immer, sodass er nach seinem letzten Besuch beschloss, seinen nächsten Roman dort spielen zu lassen. Und damit nicht genug: Lamprell reiste extra nach Rom, um die jeweiligen Szenen seines Roman Via dell‘Amore  an den realen Schauplätzen zu Papier zu bringen. Via dell’Amore – Jede Liebe führt nach Rom  begeistert die Leser weltweit. Noch vor Erscheinen hat er sich in 14 Länder verkauft. Wir haben mit dem Autoren gesprochen!

Mögen Sie uns kurz verraten, worum es in Ihrem Roman geht?

Rom ist die Stadt der Liebe. Das hofft auch Alice, als sie nach Italien reist, um endlich etwas Verrücktes zu erleben. Meg und Alec sind seit Jahren verheiratet, doch im Alltag ist ihnen die Liebe abhandengekommen. In Rom verliebten sie sich einst unsterblich, kann diese Stadt sie auch wieder zueinander führen? Die beiden älteren Damen Constance und Lizzie möchten Constances verstorbenem Ehemann Henry seinen Herzenswunsch erfüllen. Lizzie ahnt jedoch nichts von Constances und Henrys wahrer Geschichte, die vor Jahrzehnten genau hier begann. Am Ende ist für jeden von ihnen nichts mehr, wie es war. Denn alle Wege führen nach Rom – und der ein oder andere vielleicht direkt ins Glück…

Warum haben Sie sich dazu entschieden, Autor zu werden?

Ich liebe Geschichten, ganz egal, über welche Kanäle sie mich erreichen – durch Filme, Bücher, Fernsehen oder ein Gespräch mit guten Freunden –, und ich liebe es zu schreiben (zumindest meistens …). Ich habe an der Uni ein Architekturstudium begonnen, dabei jedoch die Literatur und die Geschichten so sehr vermisst, dass ich zu Sprach- und Kommunikationswissenschaften gewechselt bin. Ich sehe mich selbst auch eher als Geschichtenerzähler denn als Autor.

Wo finden Sie die Inspiration für Ihre Romane?

Mein erster Roman The Full Ridiculous, der bisher noch nicht auf Deutsch erschienen ist, wurde durch eine eher dunkle Zeit in meinem Leben beeinflusst.

Die Inspiration für meinen zweiten Roman Via dell‘Amore bekam ich auf einer wunderbaren Reise nach Rom. Das Geniale an Rom ist die Perspektive, die sich einem durch diese Stadt offenbart. Es ist einfach unmöglich, sich auf den Plätzen aufzuhalten, an denen Michelangelo gemalt und Caesar gesprochen hat oder Apostel Petrus begraben wurde, und sich dabei nicht klein und unbedeutend zu fühlen. So vieles, das unsere westliche Kultur ausmacht, findet seinen Ursprung hier. Das lässt einen selbst plötzlich ganz bescheiden werden. Auf einmal realisiert man, was man doch nur für einen mikroskopisch kleinen Teil in diesem großen Ganzen ausmacht. Nichts ist von Bedeutung, und doch alles.

Woran schreiben Sie im Moment?

Tut mir leid, aber ich bin etwas abergläubisch, wenn es ums Schreiben geht, und möchte daher noch nichts verraten.

Welche Bücher haben Sie in letzter Zeit gelesen?

Die Unvollkommenheit der Liebe von Elizabeth Strout und The Teacher’s Secret von Suzanne Leal.

Wie lautet Ihre Lebensphilosophie?

Am Ende wird immer alles gut. Und wenn es nicht gut ist, sind wir noch nicht am Ende.

Was tun Sie, wenn Sie nicht schreiben?

Reisen, surfen und lesen.

Fünf Dinge über Sie, die wir noch nicht wissen…

  1. Ich bin Linkshänder.
  2. Ich bin adoptiert worden.
  3. Meine Frau und ich haben uns an der Uni kennengelernt.
  4. Ich lebe in Manly Beach in Sydney.
  5. Ich fahre ein deutsches Auto.

Wie würden Sie Ihren Roman mit einem Satz beschreiben?

Es ist eine Geschichte über den Anfang, die Mitte und das Ende einer Liebe.

Was lieferte die Inspiration für den Roman?

Ich war in Rom, um mir dort die Aufführung des Films My Mother Frank anzusehen, für den ich selbst das Drehbuch geschrieben und Regie geführt habe. Der Film wurde in einem Open-Air-Kino in der Nähe des Tibers gezeigt, und das war so atmosphärisch, dass ich mich sofort in die Stadt verliebt habe. Ich wusste schon da, dass ich ganz oft zurückkommen würde. Und seitdem wollte ich unbedingt einen Roman über die Kraft und den Zauber von Rom schreiben.

Wer ist Ihre Lieblingsfigur im Roman und warum?

Das ist in etwa so, als müsste ich mich entscheiden, welches meiner Kinder mein Lieblingskind ist! Aber in Ordnung, ich sage August. Denn er ist derjenige, der von allen Figuren am instinktivsten handelt.

Welche Szene war am schwierigsten zu schreiben?

Der Prolog – denn darin wollte ich Rom als Erzählerin der Geschichte eine ganz eigene, authentische Stimme geben. Es war von Anfang an ein schwieriges Vorhaben, da ich den Leser ja auf diese Weise in den Roman ziehen, ihn sozusagen „verführen“ wollte. Ich habe dafür mehrere Anläufe gebraucht, denn es sollte eben nicht zu gekünstelt wirken.

Was meinen Sie – welchen Lesern wird Ihr Buch gefallen?

Leser, die humorvolle und romantische Bücher mögen, die trotzdem tiefgründig sind.

Via dell‘Amore ist eine charmante, romantische Geschichte – welche Botschaft möchten Sie Ihren Lesern mit auf den Weg geben?

Liebe drückt sich auf ganz verschiedene Weisen aus und jede einzelne Person auf diesem Planeten, egal ob jung oder alt, ist dazu fähig, sie zu erleben.

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