Interview mit Andrea Bielfeldt zu „Forgive – Sommerzauber“

Coverfoto Forgive Sommerzauber

Die Gewinner des zweiten e-ditio Independent Publishing Awards 2016 stehen fest! Dieses Jahr ist es die Autorin Andrea Bielfeldt mit ihrem Werk „Forgive – Sommerzauber“ im Team mit ihrer Lektorin Dorothea Kenneweg. Der Liebesroman „Forgive – Sommerzauber“ gehört zu einer Jahreszeitenreihe, ist 2016 erschienen und als E-Book oder Taschenbuch erhältlich. „Der Liebesroman ist gut gegliedert, einfühlsam und hervorragend auf die Zielgruppe abgestimmt“, so das Urteil der Juroren. Höchste Zeit also für ein Interview mit der glücklichen Gewinnerin!  Weiterlesen

Preis der Leipziger Buchmesse 2015 – Erstmals Gedichtband ausgezeichnet

Als einer der Höhepunkte der Leipziger Buchmesse gilt die Preisverleihung des „Preis der Leipziger Buchmesse“ – und in diesem Jahr sorgte diese für eine Überraschung. Zum ersten Mal in der Geschichte des renommierten Buchpreises wurde ein Gedichtband ausgezeichnet.

Jan-Wagner-RegentonnenvariationenJan Wagner räumte mit seinem Gedichtband „Regentonnenvariationen“ den Preis für die Kategorie Belletristik ab. Und schon der Klappentext liest sich wie ein Gedicht: Der Garten, in dem die Regentonne steht, ist phantastisch weit, reich und offen – eine Welt. In diesem Lyrikband geht es in die Natur mit all ihren kunstvollen Variationen des Lebens. Jan Wagner lässt den Giersch schäumen, dass einem weiß vor Augen wird, nimmt Weidenkätzchen und Würgefeige, Morchel und Melde, Eule, Olm und Otter ins poetische Visier, zoomt ran, überblendet assoziativ, bis der Blick sich weitet und man weiß, für einen Augenblick zum Wesen der Dinge vorgedrungen zu sein. Es ist immer wieder ein Wunder, wie es diesem Lyriker gelingt, Bilder zu schaffen, die in einem Halbvers Stimmungen heraufbeschwören – bis längst Vergessenes oder nie Gesehenes vor Augen steht. Auf unserer To-Read-Liste stehen die „Regentonnenvariationen“ jetzt ganz weit oben! Für alle empfehlenswert, die mit Wagners Stimme im Ohr und seinen Sprachbildern vor Augen einmal laut Juryurteil „zum Wesen der Dinge“ vordringen möchten.

philipp-ther-die-neue-ordnung-auf-dem-alten-kontinentNoch gar nicht lange her ist das 25-jährige Jubiläum des Mauerfalls und genau da setzt auch Preisträger der Kategorie Sachbuch / Essayistik Philipp Ther in seinem Sachbuch „Die neue Ordnung auf dem alten Kontinent. Eine Geschichte des neoliberalen Europa.“ an. Vorurteile und oftmals sehr emotional und idelogisiert geführte Debatten zum deutschen Wiedervereinigung thematisiert er unaufgeregt, informativ und dabei sprachlich sehr ansprechend. Ther verfolgt in erster Linie jedoch eine gesamteuropäische Perspektive und zieht eine Zwischenbilanz, die für breite Diskussionen sorgen wird: Was funktionierte besser – radikale Schocktherapien oder schrittweise Reformen? Welche Lehren lassen sich im Hinblick auf die gegenwärtige Krise der südeuropäischen Länder ziehen? Und warum wurde Berlin wirtschaftlich von Städten wie Warschau oder Prag überholt? Mit diesem Buch bleiben keine Fragen mehr zur neuesten deutschen und europäischen Geschichte offen und helfen die Machtgefüge und Strukturen zu verstehen. Damit ermöglicht Ther uns allen einen objektiven Blick auf die aktuell politisch und wirtschaftlich schwierige Phase der EU.

amos-oz-judasIn der dritten Kategorie Übersetzung konnte sich Mirjam Pressler mit ihrer Übersetzung des Romans „Judas“ von Amos Oz durchsetzen. Der Autor kam selbst auch zur Preisverleihung und lobte Presslers Übersetzung in den höchsten Tönen: „Ein literarisches Werk in eine andere Sprache zu übersetzen ist wie ein Violinkonzert auf dem Klavier zu spielen. Und du bist eine großartige Pianistin“. Der Roman handelt von einer Liebesgeschichte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und stellt gleichzeitig Wandel, Hoffnung und Verzweiflung Jerusalems in den Vordergrund. Überhaupt ist der literarische und kulturelle Austausch zwischen Deutschland und Israel ein Schwerpunkt bei der diesjährigen Leipziger Buchmesse.

Die drei Preise sind jeweils mit 15.000 Euro dotiert und spiegeln das Urteil einer siebenköpfigen Jury aus Literaturkritikern und Journalisten wieder. Wir sind gespannt, was wir von den Preisträgern in Zukunft noch zu sehen, beziehungsweise zu lesen, bekommen. Alle Neuheiten und preisgekrönten Titel finden Sie natürlich auch bei uns im Shop!

eBook.de gewinnt den Goldenen Funken 2013 für die beste PR!

 
Als am Mittwochabend im TIPI am Kanzleramt bekannt gegeben wurde, dass wir den Deutschen Preis für Wirtschaftskommunikation in der Kategorie „Beste Public Relations“ gewonnen haben, war die Freude groß.

Nachdem wir im vergangenen Jahr mit eBook.de so erfolgreich eine neue Marke etabliert haben und mit dem komplett überarbeiteten Shop in völlig neuem Gewand überzeugen konnten, waren wir stolz, dass nun unsere begleitende PR-Kampagne, die wir gemeinsam mit unserer PR-Agentur ad publica umgesetzt haben, mit dem „Goldenen Funken“ belohnt wurde.

In der Begründung der Jury heißt es:

„Vor dem Hintergrund des stetig wachsenden E-Book-Marktes wurde aus Libri.de eBook.de. Ziel war es, durch gezielte PR-Maßnahmen ein Interesse der Öffentlichkeit für die neue Marke eBook.de zu schaffen, dieses in Vertrauen umzuwandeln und letztendlich auch zu Aktionen zu motivieren.

Die hierbei verwendete Exklusivitätsstrategie, das Prinzip der Geheimhaltung und die gezielte Zusammenarbeit mit Keymedien waren geschickt eingesetzt und brachten eine sehr interessante Dramaturgie in den Relaunch. Auch das Interesse der Medien war eBook.de dadurch sicher.

eBook.de überzeugte sowohl durch perfekt auf unterschiedliche Zielgruppen abgestimmte PR-Maßnahmen, als auch durch den gezielten Einsatz dieser, wodurch die gesetzten Ziele sogar übertroffen wurden.“

Wir bedanken uns bei der Jury für diese Auszeichnung und für die tolle Preisverleihungs-Gala. Unter den Nominierten zu sein, die aus 1.200 Unternehmen ausgewählt wurden, und nun auch noch den Preis zu gewinnen, hat uns sehr gefreut und darin bestärkt, auch weiterhin alles zu geben.

Für den Deutschen Buchpreis 2012 wurden 20 Titel nominiert

Logo Deutscher Buchpreis 2012Heute wurden die 20 für den Deutschen Buchpreis 2012 nominierten Buchtitel bekanntgegeben. Insgesamt wurden es 162 eingereicht, aus denen die siebenköpfige Jury in den vergangenen fünf Monaten auswählte und die nun veröffentlichte Longlist zusammenstellte. In dieser Auswahl finden sich Titel sowohl von bekannten als auch von weniger bekannte und jüngere Autoren.

Anlässlich der Verkündung der Longlist wird es auch das „Lesebuch zur Longlist Deutscher Buchpreis 2012“ in gedruckter Form geben, das Leseproben und weitere Informationen zu den Favoriten enthält. Es wird ab kommender Woche kostenfrei in vielen Buchhandlungen erhältlich sein.

Folgende Titel sind für den Preis nominiert:

 

Ernst Augustin: Robinsons blaues HausErnst Augustin:
Robinsons blaues Haus
 

Auch als eBook

Bernd Cailloux: Gutgeschriebene VerlusteBernd Cailloux:
Gutgeschriebene Verluste
 

Auch als eBook

Jenny Erpenbeck: Aller Tage AbendJenny Erpenbeck:
Aller Tage Abend 

 

Milena Michiko Flasar: Ich nannte ihn KrawatteMilena Michiko
Flasar:
Ich nannte
ihn Krawatte
Rainald Goetz: Johann HoltropRainald Goetz:
Johann Holtrop
 

 

Olga Grjasnowa: Der Russe ist einer, der die Birken liebt Olga Grjasnowa:
Der Russe ist einer,
der die Birken liebt
 

Auch als eBook

Wolfgang Herrndorf: SandWolfgang Herrndorf:
Sand
 

Auch als eBook

Bodo Kirchhoff: Die Liebe in groben ZügenBodo Kirchhoff:
Die Liebe in
groben Zügen
 

 

Germán Kratochwil: ScherbengerichtGermán Kratochwil:
Scherbengericht
 

Auch als eBook

Ursula Krechel: LandgerichtUrsula Krechel:
Landgericht
 

 

Dea Loher: Bugatti taucht aufDea Loher:
Bugatti taucht auf
 

Auch als eBook

Angelika Meier: Heimlich, heimlich mich vergissAngelika Meier:
Heimlich, heimlich
mich vergiss
Sten Nadolny: Weitlings SommerfrischeSten Nadolny:
Weitlings
Sommerfrische
 

Auch als eBook

Christoph Peters: Wir in KahlenbeckChristoph Peters:
Wir in Kahlenbeck
 

 

Michael Roes: Die LauteMichael Roes:
Die Laute
 

 

Patrick Roth: SunrisePatrick Roth:
Sunrise
 

Auch als eBook

Frank Schulz: Onno Viets und der Irre vom KiezFrank Schulz:
Onno Viets und
der Irre vom Kiez
 

Auch als eBook

Clemens J. Setz: Indigo
Clemens J. Setz:
Indigo
 

 

Stephan Thome: Fliehkräfte
Stephan Thome:
Fliehkräfte
 

 

Ulf Erdmann Ziegler: Nichts Weißes Ulf Erdmann Ziegler:
Nichts Weißes

Auch als eBook

 

Der mit 37.500 Euro dotierte Preis wird jährlich von der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung vergeben. Am 12. September wird die Shortlist veröffentlich.

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Homepage des Deutschen Buchpreises.

Der Internationale Literaturpreis geht an Mircea Cartarescu

Mircea CartarescuGestern wurde der Gewinner des Internationalen Literaturpreises – Haus der Kulturen der Welt 2012 bekanntgegeben. Mit Mircea Cărtărescu wurde ein Autor ausgezeichnet, der bereits mit zahlreichen anderen Preisen geehrt wurde, darunter der Preis der rumänischen Schriftstellervereinigung (2000) und der Vilencia-Literaturpreis (2011). Die Jury nannte seinen Roman Der Körper ein „sprachlich elektrisierendes Kunstwerk von seltener Intensität und Leuchtkraft“ und lobte die Übersetzer Gerhardt Csejka und Ferdinand Leopold, denen es gelungen sei, „den bilderreichen, aberwitzig surrealen Stil des Buches und die innovative Sprachpotenz dieses faszinierenden Textgewebes meisterhaft ins Deutsche [zu] übertragen“.

Mit dem Internationalen Literaturpreis des Hauses der Kulturen der Welt werden seit 2009 jedes Jahr herausragende Neuerscheinungen der internationalen Erzählliteratur der Gegenwart und ihre deutsche Übersetzung ausgezeichnet. Der Preis ist mit 25.000 Euro für den Autor und 10.000 Euro für den Übersetzer dotiert. In diesem Jahr konkurrierten über 140 Titel aus 30 Sprachen um einen Platz auf der Shortlist, auf die es zum Beispiel Die Tigerfrau von Téa Obreht, K von Tom McCarthy und Das Schweigen des Sammlers Jaume Cabré schafften.

In den vergangenen Jahren wurden Daniel Alarcón für seinen Roman „Lost City Radio“ (2009), Marie Mircea Cartarescu, Der Körper NDiaye für „Drei starke Frauen“ (2010) und Michail Schischkin für „Venushaar“ (2011) ausgezeichnet. Die diesjährige Preisverleihung findet am 6. Juni im Haus der Kulturen der Welt in Berlin statt.

Mircea Cărtărescus Roman Der Körper:

Als die Schreibstube des Erzählers dem urbanistischen Größenwahn des Diktators zum Opfer fällt, kehrt Mircea in die Wohnung der Eltern zurück, wo die Vergangenheit wieder lebendig wird. Bukarest leuchtet – die Stadt wird zur Literatur, wenn er Urgroßvater Vasile herbeihalluziniert oder wenn sich Urgroßmutter Maria allmorgendlich in einen Schmetterling verwandelt.

In diesem irrwitzigen Roman voller Alpträume, dem zweiten Teil der „Orbitor“-Trilogie des Schriftstellers aus Rumänien (ebenfalls erhältlich: Teil 1 – Die Wissenden), fügen sich Phantastik und Physik, Tradition und Moderne, Sinnlichkeit und Abstraktion zu einem Kunstwerk.