Stefanie Stahl über ihr neues Buch „Jeder ist beziehungsfähig“

Frau Stahl, der Titel Ihres Buches „Jeder ist beziehungsfähig“ enthält eine starke und ermutigende These. Wir sind also zum ewigen Singledasein oder Beziehungs-Hopping verdammt, weil wir verlernt haben, wie das geht mit der Beziehung?
Erst einmal ist es nicht richtig, dass die Menschen beziehungsunfähiger würden. Die Studienlage spricht dagegen und meine persönlichen Erfahrungen in meinem Umfeld auch. Dort erlebe ich, dass viele junge Leute sich früh binden und auch eine gefühlte Ewigkeit zusammen bleiben.

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Die neusten Schätze der Indie-Autoren: Unsere Indie-Kiste im Oktober

Unsere Indie-Kiste im Oktober liefert Euch die neusten Schätze der Indie-Autoren von tolino media! Entdeckt die Abenteuer von Gaetan, erlebt eine mörderische Kreuzfahrt auf dem Atlantik, erlebt Liebe auf dem ersten Blitz oder die spannenden Geschichten von Cow Girl – für jede Leseratte ist das passende eBook dabei! Genießt die Lese-Woche!

 

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Special zu Jan Fleischhauer – „Alles ist besser als noch ein Tag mit dir“

Sie sind als politischer Journalist und Kolumnist bekannt. Warum haben Sie jetzt ein Buch über die Ehe und ihr Ende geschrieben?
Man sollte über Dinge schreiben, bei denen man glaubt, dass man etwas zu sagen hat, und zwar am besten, etwas was vorher noch nicht alle gesagt haben. Außerdem fand ich immer schon, dass das Thema Scheidung ganz viel dramatischen Stoff bietet, der noch nie so richtig von einem Autor in Angriff genommen wurde. Eine Trennung führt uns an unsere Belastungsgrenzen und manchmal darüber hinaus. Es ist die größte Katastrophe im Leben, die einen ereilen kann, von Unfällen und schweren Krankheiten einmal abgesehen. Was die Wahrscheinlichkeit ihres Eintreffens angeht, ist sie auch die gewöhnlichste. Vielleicht wird sie deshalb so oft unterschätzt.

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Im Gespräch mit Jackie Copleton: „Insbesondere inspirieren mich Mythen, Folklore und allgemein historische Geschehnisse, die mit ihnen verknüpft sind.“

Wussten Sie, dass Jackie Copleton eine Zeit lang in einem Garderobenschrank geschrieben hat? Jackie Copleton studierte Englisch an der Cambridge Universität, bevor sie das Land verließ, um in Japan, genauer gesagt in Sprachschulen in Nagasaki und Sapporo, Englisch zu unterrichten. Sie hat zudem als Zeitungsjournalistin in Großbritannien und dem Mittleren Osten gearbeitet. Die Farbe von Winterkirschen ist ihr Debütroman und spielt in Nagasaki in der Zeit vor und nach dem Einschlag der Atombombe am 9. August 1945. Der Roman stand auf der Longlist für den „Baileys Women’s Prize for Fiction“ im Jahr 2016 und wurde vom „Richard and Judy Book Club“ als Buch des Sommers ausgewählt. Sie liebt es, durch die schottischen Highlands zu streunen ebenso wie japanisches Essen. Mit ihrem Mann, der als Football-Reporter arbeitet, lebt sie in Glasgow, Schottland.

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Im Gespräch mit Claire Hoffmann über „Die Liebe zum Regen“!

In dem neuen Roman „Die Liebe zum Regen“ beschäftigt sich Claire Hoffmann mit einer ganz bestimmten Phase des Lebens. Ihre Heldin Vera ist im besten Alter, dennoch zerbricht ihr vorheriges Leben gerade in Stücke. Um sich auszuprobieren reist sie nach London als Au-pair, um sich neuen Herausforderungen zu stellen. Doch diese Reise und das Neue wird wohl eher eine Reise zu sich selbst, denn Vera muss sich wiederfinden, indem sie unzählige Male über ihren eigenen Schatten springt. Die Autorin selbst ist nämlich der Meinung, dass das Leben erst in vollen Zügen genossen werden kann, wenn der Lebensweg auch einmal in einer Sackgasse verläuft oder unsanfte Lektionen verteilt werden. Denn nur so können Erfahrungen gesammelt und entschieden werden, welches der wirklich wahre Lebensweg ist. Ein wunderbarer Rat, den die Leser von der absolut real wirkenden Vera lernen können.

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