Im Bann der Freiheit: Im Gespräch mit Autorin Constanze Neumann

Constanze Neumann erweckt in ihrem Roman „Der Himmel über Palermo“ eine große Liebe zum Leben: Von der südländischen Atmosphäre Palermos betört, begegnet Blandine von Bülow, die Stieftochter Richard Wagners, in der Silvesternacht 1881/82 dem sizilianischen Grafen Biagio Gravina. Das Werben des Grafen verzaubert sie – aber auch die Aussicht, Konventionen abzuwerfen, aus dem Schatten des Wagnerschen Familienclans zu treten und ein neues, aufregendes Leben zu beginnen.

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Im Gespräch mit Marcus Hünnebeck!

Jetzt mal ehrlich: Ist einem polizeilichen Bürohengst am Schreibtisch schon einmal ein ungeheures Abenteuer widerfahren? – In der Realität nicht wirklich, in vielen Kriminalromanen aber schon. Marcus Hünnebeck jedoch gestaltete seine Romane eher realistisch und kreierte einen Leibwächter namens Stefan Trapp, der nie wirklich weiß, ob die Person, die es zu schützen gilt, lautere Absichten hat oder nicht. Hünnebecks besonders harte“Leibwächter“-Thriller „Im Auge des Mörders“ (Band 1) und „Abschaum“ (Band 2) sind nun auch als eBook erschienen. Im ersten Teil geht es um einen Serientäter, der jungen Frauen auflauert, in ihre Wohnungen einbricht, sie vergewaltigt und nach einiger Zeit wieder aufsucht, um sie zu töten, egal wie gut sie von der Polizei bewacht werden. Die Journalistin Eva Haller wirft der Polizei in ihrem Blog vor, die Frauen nicht ausreichend beschützt zu haben. Sie wendet sich an den Leibwächter Stefan Trapp, den sie während ihrer Recherchen kennengelernt hat. Im zweiten Teil erhält Trapp den Auftrag, den Medienhelden Christoph Engelhart zu schützen. Dieser saß nämlich zur Zeit des Überfalls in einem Café, eben genau in diesem. Engelhart gelang es einen der Täter zu überwältigen und somit die Geiseln zu befreien. Jedoch geriet er als gefeierter Held, der in allen Nachrichten auftauchte, in das Visier der Hintermänner. Zwei wunderbar spannende Fälle rund um Stefan Trapp.

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Wie sie in die Welt zog, um sich zu finden: Im Gespräch mit Anika Landsteiner

Anika Landsteiner hat bereits 15 verschiedene Länder bereist und sowohl ihre Eindrücke als auch Empfindungen dazu in einem Roman verfasst. Dabei haben sie die „Allein-Reisen“ neue Erfahrungen gelehrt und dazu beigetragen, zu sich selbst zu finden und ihren Charakter zu formen. Mit ihrem Buch „Gehen, um zu bleiben“ möchte sie die Menschen dazu motivieren, ihre Komfortzone zu verlassen und sich hinaus in die weite Welt zu wagen, um ihren eigenen Fernwehdurst zu stillen. Ihren Fokus setzt Landsteiner dabei besonders auf den Aspekt, unbegründete Vorurteile, persönliche Ängste und gefährlichen Pauschalisierungen auszumerzen und ihren Leserinnen und Lesern einen Weg zu zeigen, unvoreingenommen über das Thema „Reisen“ nachzudenken.

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Geniale Graupapageien und verbotene Kletteraktionen: Leonie Swann über ihren neuen Romanhelden „Gray“

Mit dem Kriminalroman rund um den Graupapagei „Gray“ knüpft Leonie Swann an ihre tierisch schräge Trilogie an. Zuerst gab es da eine Schafherde, die als wolltastische Ermittler rätselhafte Fälle lösten, dann gesellte sich noch eine Herde von Ziegen dazu. In „Gray“ ist der kleine Graupapagei zunächst der Besitz eines begabten Stundenten aus bestem Hause, der als verwegener und todesmutiger Kletterer bei einem „Night Climbing“ seinen Tod fand. Ist Elliot Fairbanks wirklich nur abgerutscht oder hat da doch jemand nachgeholfen? Dr. August Huff, Fairbanks Vertrauenslehrer und Dozent an der Universität von Cambridge geht seinen eigenen Untersuchungen nach, stets an seiner Seite Gray. Auf der Schulter des alten Dozenten sitzend, versucht Gray gemeinsam mit Dr. Huff den ungewöhnlichen Tod seines vorherigen Besitzers zu lösen. Nicht nur spannend, sondern auch sehr humorvoll geschrieben, mit einer besonderen Liebe für das Detail.

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Vom Erzählband zum Roman und zurück: Im Gespräch mit Autorin Anna Gavalda

Das erste Buch, das Anna Gavalda veröffentlichte war ein Erzählband, danach folgten mehrere erfolgreiche Romane. Ihre neueste Veröffentlichung ist nun wieder ein Sammelband von Erzählungen vieler Figuren, die ihre intensivsten Augenblicke zum Vorschein bringen. Gavalda begründet ihr Vorgehen zurück zu ihren schriftstellerischen Wurzeln so, dass ihre Figuren nicht immer Lust haben, ihre ganze Lebensgeschichte zu erzählen, sondern manchmal nur einen kurzen Augenblick daraus – eine Momentaufnahme, wie ein Foto. Selbst im Interview legt die Autorin eine malerische Seite von sich an den Tag, die die Sanftheit, die Sensibilität, die Emotionen und Träumereien in ihren Erzählungen widerspiegeln. Wunderschön.

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