Das Star Wars KochbuchHeute ist der internationale Star Wars Tag. Dass gerade der 4. Mai zum Jahrestag der legendären Science Fiction Saga erklärt wurde, hat seine Bewandtnis: Das englischsprachige „May the Forth“ klingt verdächtig nach dem Generationen von Cineasten in Fleisch und Blut übergegangen Star Wars-Leitspruch „May the Force be with you“ – ein passender Termin zum Zelebrieren der Kultreihe von George Lucas also.

Aus diesem Anlass wollen wir heute ein Kochbuch präsentieren, das sich prima als Geschenk für alle Star Wars Fans eignet. Die liebevolle Bebilderung der originellen Rezeptideen – Wookiee Cookies, Han-Burger oder Greedos Burritos und gibt es zum Beispiel zu entdecken – macht einfach Spaß. Und die Rezepte sind so einfach gehalten, dass auch Kinder sie leicht nachkochen können.

Neben Frühstücks-Schmankerln wie dem Tatooine Toast mit den typischen Zwillingssonnen aus Ei und Prinzessin Leia Schnecken aus frischem Hefeteig finden sich im Star Wars Kochbuch allerlei Snacks & Beilagen wie das wabbelige Jabbajelly, Hauptgerichte wie feinste Boba Fett-uccini, Desserts wie süße Todesstern Popcornkugeln und Getränke wie leckere Hoth Chocolate oder erfrischendes Yoda Soda. Auch wenn die Rezepte selbst keine bahnbrechenden Spezialitäten ungeahnter Raffinesse sind, werden Star Wars Fans bestimmt das eine oder andere Gericht finden, über das man schmunzeln kann. (Jetzt reinblättern: Gratis-Leseprobe)

Für unseren Rezeptetest haben wir uns daran gemacht, die namensgebenden Wookiee Cookies zu backen. Und das lief so:

Zunächst werden für den Keksteig in einer Rührschüssel Mehl, Backpulver, Salz und Zimt vermengt, dann in einer zweiten Butter, Eier, Vanillezucker, brauner Zucker und Kristallzucker zu einer cremigen Masse verrührt. Das war schon mal eine ziemlich klebrige Angelegenheit und gut für die Oberarmmuskulatur. Noch anstrengender wurde das Rühren, als die Mehlmischung der klebrigen Zucker-Ei-Masse hinzugefügt wurde. Irgendwann hat sich dann aber eine homogene Masse gebildet.

Dann soll eine Mischung aus Vollmilch- und Zartbitterschokoladenstücken untergehoben werden. Wenn man keine Maschine zur adäquaten Zerkleinerung der Schokolade hat, kann man es wie ich mit einem Gefrierbeutel und einem Hammer oder einem Topfboden versuchen. Das klappt aber mäßig gut, zumindest, wenn man normale Tafelschokolade nimmt. So oder so war die Schokolade schließlich aber kleingebröselt und konnte dem Teig beigemengt werden, der dann mit einem Esslöffel portionsweise auf ein Backblech gegeben wird.

Bei mir sind die Kekse beim Backen ziemlich stark auseinandergelaufen, so dass sie am Ende recht groß und flach waren (vermutlich lag das an der Temperatur der Butter). Beim zweiten Blech habe ich die Teigkleckse daher ein bisschen weiter auseinander platziert. Nach 10 Minuten im Ofen waren die Kekse fertig, sahen appetitlich aus und schmeckten wirklich sehr gut.

Fazit: Auch wenn der Teig für die Wookiee Cookies ein wenig klebrig und widerspenstig in der Handhabung ist, lohnt sich der Aufwand. Die Kekse sind wirklich lecker, wenn man Süßes mag.