Rezension zu “Geisterstunde. Der kleine Pirat lernt die Uhr” von Lene März
„Mondlicht streift ein schwarzes Schiff,
still ankert es an einem Riff.
Ein kleiner Spuk macht sich bereit,
gleich wird es 12 und Geisterzeit.
Ein übler Bursche, ein Pirat –
Recht klein noch, doch nach Geisterart.“
Voller Reime dieser Art haben Lene März und Barbara Scholz mit Geisterstunde ein Bilderbuch erschaffen, das mit dem nicht nur bei Jungen beliebten Piratenthema den Kindern nicht nur Freude an gereimter Sprache schenkt, sondern ihnen mit vielen im Buch versteckten Uhren spielerisch hilft, die Uhr zu lernen und wie ein Pirat genau zu wissen, was die Stunde geschlagen hat.
Eine Basteluhr und ein Übungsteil im Anhang des Buches laden die Kinder nach dem hoffentlich häufigen Vorlesen dieser wunderbaren Reimverse zur weiteren Beschäftigung mit der Uhr ein.
Von den beiden Autorinnen liegt bei Thienemann noch ein weiteres Reimbuch vor, mit dem kleine Kindern zählen lernen können und das ich sehr empfehlen kann: „Es fährt ein Boot nach Shangrila“.
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von Winfried Stanzick am 8. Mai 2012 um 08:15 veröffentlicht und unter Rezensionen abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Kommentare und Pings sind momentan deaktiviert. |




