eBook.de beteiligt sich an neuem internationalen EPUB 3-Konsortium von „Readium.org“
26. Mrz
Hamburg, 26. März 2013. Deutschlands Spezialist für digitales Lesen, eBook.de, ist Gründungsmitglied eines neuen internationalen Open-Source-Konsortiums „Readium.org“ zur Weiterentwicklung des offenen E-Book-Dateiformates EPUB. Ziel des Zusammenschlusses ist es, den heute allgemein gültigen, insbesondere für Texte geeigneten EPUB 2-Standard in Richtung eines modernen EPUB 3-Standards für animierte Inhalte auszubauen und Marktteilnehmern dafür offene Softwaremodule zur Verfügung zu stellen.
Basierend auf dem Open-Source-Projekt „Readium.org“ wurde am 26. März 2013 ein Konsortium internationaler Organisationen und Unternehmen gegründet, um die professionelle Weiterentwicklung des EPUB 2-Standards sicherzustellen. eBook.de beteiligt sich an dem Projekt mit dem Namen „Readium Foundation“, das neben dem Ausbau des Dateiformats das Ziel verfolgt, eine Referenzsoftware („rendering engine“) zu entwickeln und als Standardsoftware interessierten Anwendern anzubieten.
Rezension zu “Die Sekte der Engel” von Andrea Camilleri
25. Mrz
Der durch seine Montalbano-Krimis in Deutschland sehr bekannt gewordene, in Rom lebende sizilianische Schriftsteller Andrea Camilleri überrascht mich jedes Jahr aufs Neue mit neuen Büchern. Nicht nur dass er im Alter von mittlerweile 88 Jahren immer noch neue, spannende und kritische Bände mit Salvo Montalbano schreibt und veröffentlicht. Ihm gelingt es auch, zusätzlich zwei bis drei historische Romane zu schreiben, die sich nicht weniger spannend und unterhaltsam lesen wie die Krimis und die meist, trotz ihres oft über einhundert Jahre alten historischen Stoffs für den kritischen Leser voller Anspielungen stecken auf die gegenwärtige Politik, Kultur und Gesellschaft in Sizilien und in Italien.
Auch die Handlung des vorliegenden Romans „Die Sekte der Engel“ hat er historischen Quellen entnommen, sie jedoch „bewusst so verzerrt dargestellt, dass sie
Rezension zu “Das Lächeln meiner Mutter” von Delphine de Vigan
21. Mrz

Mit viel Mut und großer Sensibilität nähert sich die französische Schriftstellerin Delphine de Vigan in ihrem neuen Roman dem Schicksal nicht nur ihrer Mutter Lucile, sondern auch einer geheimnisvollen Familiengeschichte voller Höhepunkte und dramatischer Lebensläufe.
Der französische Originaltitel „Rien ne s’óppose a la nuit“ (Nichts steht der Nacht entgegen) ist viel poetischer und passt zum Inhalt des Buches besser als der deutsche. Er ist einem Chanson entnommen, das die Autorin während des schwierigen Schreibens dieses Buches immer begleitet hat.
Warum, das ist die quälende Hauptfrage des Buches, warum hat sich Lucile, diese schöne und besondere Frau, umgebracht? Warum hat sie sich dafür entschieden, freiwillig aus dem Leben zu gehen? Seit dem Tag, als dies geschah, konnte ihre Tochter Delphine nicht ruhen, bis sie auf diese
Rezension zu “Das Glück wohnt auf dem Land” von Gerard Georges
19. Mrz
Sein ebenfalls bei Thiele schon 2011 erschienener Roman „Eines Morgens auf dem Lande“ begeisterte viele Leserinnen und Leser mit seiner berührende Liebesgeschichte und seiner großen Liebe zu der Gegend, in der er selbst wohnt, der Auvergne in Frankreich.
So konnte man sehr gespannt auf sein zweites Buch sein. Auch hier in „Das Glück wohnt auf dem Land“ verbindet der Schriftsteller und ehemalige Direktor einer Schule, Gerard Georges, eine berührende Liebesgeschichte auf dem Hintergrund einer spannenden Handlung mit wunderbaren Beschreibungen des von ihm so geliebten Lebens auf dem Land mit seinen Traditionen, dem Zusammenhalt der Dörfer und dem ganz besonderen Wesen seiner Einwohner.
Er erzählt die Geschichte von Francis Lafarge. Er, der in seiner Jugend sich in den Gassen von Coissardon herumtrieb und als Schulschwänzer bekannt
Rezension zu “Warum glücklich statt einfach nur normal?” von Jeanette Winterson
12. Mrz
Ich persönlich bin der britischen Schriftstellerin Jeanette Winterson zum ersten Mal im vergangenen Jahr begegnet, als ich ihr wunderbares Bilderbuch „Der Löwe, das Einhorn und ich“ las und besprach. Dort erzählt sie die Weihnachtsgeschichte aus der Sicht eines kleinen Esels, der als niedrigstes Tier den Heiland der Welt trägt.
Entsprechend positiv war ich gespannt auf ihre Autobiografie „Warum glücklich, statt einfach nur normal“, in der sie ihr Leben beschreibt im Spannungsfeld zweier Mütter. 1954 in Manchester geboren, kommt sie bald zu einer Adoptivmutter, eine frömmelnde und bigotte Pfingstlerin, deren Ehemann nicht weniger hart drauf ist. Da werden neben anderen strengen Erziehungsmaßnahmen und permanentem Beten und heilig sein immer mal wieder Bücher verbrannt und diverse Teufel ausgetrieben. Schon in ihrem Debütroman „Orangen sind nicht die einzige




