Rezension zu “Der Sommer, in dem es zu schneien begann” von Lucy Clarke

Der SommerWenige Monate nach der Hochzeit schlägt das Schicksal zu.

Eva verliert ihren über alles geliebten Jackson durch einen Unfall. Ihr Herz zerreißt, ihre Zukunft scheint aussichtslos. Jeder Schritt in London und in ihrer gewohnten Umgebung fällt schwer. So entschließt Eva sich zu einer Reise. Eine Reise in Jacksons Vergangenheit, zu seiner Familie und seinen Freunden nach Tasmanien. Eine Reise, die Beide zusammen schon lange geplant hatten und Eva nun alleine antritt. Doch vor Ort ist alles so anders als gedacht. Die traumhafte Kulisse täuscht nur kurz darüber hinweg, dass Eva hier zur Ruhe kommen und den Verlust verarbeiten könnte. Jacksons Vater reagiert abweisend, sein Bruder Saul möchte Eva ebenso wenig kennen lernen oder ihre Fragen über den verlorenen Ehemann beantworten. Eva steht in einem fremden Land vor einer völligen Leere und begreift nicht, was los ist, bis sie immer mehr schockierende Wahrheiten über Jackson und ihr gemeinsames Leben erfährt, die ihr den Boden unter den Füßen wegreißen…

Das Buch spielt vor einer traumhaften Kulisse in Tasmanien, in die man sich schnell verliebt und die man als Leser gar nicht wieder verlassen mag. Die Autorin erschafft eine so klare Vorstellung der Szenerie vor Ort, dass man sich als Zuschauer in jeder einzelnen Szene direkt vor Ort fühlt. Die Charaktere der Geschichten sind auf ihre eigene Art und Weise sehr unterschiedlich und fügen sich doch immer mehr und immer besser zueinander. Lucy Clarke erreicht scheinbar mühelos, dass die Protagonisten so detailreich und scharf charakterisiert werden, dass eine tiefe Verbundenheit entstehen kann. Umso schlimmer die Wendungen und Wirrungen, denen Eva ausgesetzt wird. Die Hilflosigkeit der sich Saul und Evas beste Freundin Callie spürbar ausgeliefert fühlen. Das Buch erreicht jeden Winkel der Gefühlspalette und fesselt bis zur allerletzten Seite.

Fazit:

Ein grandioser, herzzerreißender und spannender Roman über Freundschaft, Liebe, Lügen und Verrat. Eine absolute Lese-Empfehlung vom eBook.de-Team!

„Der Sommer, in dem es zu schneien begann“ ist im Piper Verlag erschienen und als eBook, Buch und Hörbuch bei uns verfügbar!

 

Autorin Sylvia Reim im Interview

Sylvia Reim GartenDie Bestsellerautorin Sylvia Reim hat seit dem 02. April schon ihren nächsten unterhaltsamen Liebesroman in den, in diesem Falle virtuellen, Verkaufsregalen stehen. In “Sex, Magie und Nusslikör” stürzt sich Protagonistin und Radiomoderatorin Helena Herz in ein turbulentes Liebesabenteuer mit dem unverschämt gut aussehenden Marius – und damit ist für sie nichts mehr wie zuvor: sie findet Bücher mit unlesbaren Schriftzeichen, sieht tote Hühner tanzen und Zärtlichkeiten mit sexy Marius gibt es nur, wenn Tante Edwina Nusslikör trinkt… Lesen Sie hier, was die Autorin zu ihrem neuen Roman inspiriert hat!

Was bei Sylvia Reims neuem Roman teils surreal anmutet, hat aber durchaus auch autobiographische Elemente. Exklusiv plaudert sie hier über lustige Anekdoten aus ihrem eigenen Leben als Radiomoderatorin und verrät, was sie zu ihrem Roman „Sex, Magie und Nusslikör“ inspiriert hat, der vom Hamburger Verlag EDEL EBOOKS herausgegeben wurde:

Sylvia-Reim_Sex-Magie-und-Nusslikoer“Auch wenn live On-Air kaum etwas davon zu merken ist, liefert die Arbeit bei einem Radiosender hinter den Kulissen doch immer wieder unzählige schräge und auch witzige Situationen. So wie erst vor kurzem, als das Türschloss des Senders klemmte – und das ausgerechnet um 5 Uhr morgens, knapp vor dem Start der Morning-Show. In ihrer Verzweiflung, die Sendung nicht zeitgerecht starten zu können, schlüpfte meine Kollegin aus ihren High-Heels, zertrümmerte mit den Absätzen die Fensterscheibe, stieg ein und begann Sekunden später – von Glassplittern übersät – mit der Wettermoderation. Ebenfalls unvergessen der Moment vor vielen Jahren, als ein übermütiger Kollege unserem News-Anchorman das Blatt mit den aktuellen Nachrichten am oberen Rand anzündete – und das während er live auf Sendung war! Unser News-Mann las heroisch gegen die Flammen an und gewann. Nach dem letzten Satz fielen die verlesenen Nachrichten als kleines Aschehäufchen zu Boden.

Ebenso trägt mein Job als Radiomoderatorin Schuld daran, dass ich am Flughafen in London beinahe verhaftet wurde! Ein irrer Fan hatte uns immer wieder mit dubiosen Drohanrufen bombardiert. Als ich einem Freund meine Angst gestand, schenkte er mir ein Pfefferspray, das ich dann achtlos in meine riesige Handtasche warf und dort vergaß. Nach der Landung in London waren die örtlichen Sicherheitskräfte dann nicht so sonderlich begeistert darüber, dass ich mit einem Pfefferspray geflogen war – das gilt nämlich in Großbritannien als Waffe. Und schon wurde ich, flankiert von gefährlich aussehenden Männern mit Maschinengewehren, zu einem eingehenden Gespräch über meine vermeintlich bösen Absichten gebeten. Meine Geschichte vom irren Fan und mein kalkweißes Gesicht überzeugten sie schließlich, und sie ließen mich gnädig wieder laufen.

Manchmal passierte es, dass ich Menschen vor dem Mikro habe, die außergewöhnlich beeindruckend sind. Sei es, weil sie eine unglaubliche Geschichte erzählen oder weil sie auf spezielle Weise geheimnisvoll sind. An diese Art von Mann dachte ich, als ich meinen Roman „Sex, Magie und Nusslikör“ schrieb. Radioreporterin Helena Herz wird zu einem Interview geschickt, das ihr Leben von Grund auf verändert. Denn sie lernt Marius kennen, einen Mann der nicht nur teuflisch gut aussieht, sondern der hinter seiner mysteriösen Aura ein magisches Geheimnis versteckt. Warum Helena plötzlich Bücher mit unlesbaren Schriftzeichen findet und es Zärtlichkeiten mit dem aufregenden Marius nur gibt, wenn Tante Edwina Nusslikör trinkt, das lesen Sie dann ab April in meinem Roman „Sex, Magie und Nusslikör“.

Helena sieht schließlich im Zuge ihrer Arbeit als Radioreporterin auch noch kopflose Hühner tanzen. Das ist mir im Studio noch nicht passiert. Muss auch nicht sein!”

Neu erschienen: „Dranbleiben!“ von Lukas Podolski

BuchcoverHeute sind es nur noch 80 Tage bis zur Fußball Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien! Es wird also langsam Zeit sich auf das Thema Fußball einzustimmen. Daher ist gerade im richtigen Moment das Buch „Dranbleiben! Warum Talent nur der Anfang ist“ von Lukas Podolsi erschienen.

Lukas Podolski erzählt in „Dranbleiben!“ seine Geschichte, wie er den Traumberuf vieler Jungs  – Profi-Fußballer – erreicht hat. „Ich möchte etwas von dem zurückgeben, was mir durch den Fußball und durch das Glück einer Profikarriere gegeben wurde“, erklärt Podolski. Sein Buch soll Kindern Mut machen, ihren Lebensweg zu meistern.
Neben seiner eigenen Geschichte erzählt Podolski auch aus dem Leben einiger Kinder, die er im Kinder- und Jugendwerk DIE ARCHE kennengelernt hat. Für diese Einrichtung engagiert er sich seit einiger Zeit als Botschafter.
Natürlich verspricht „Dranbleiben!“ auch einige Enthüllungen, zum Beispiel warum Lukas Podolski einer der wenigen Spieler ist, die „Jogi“ und „Du“ zum Fußball-Bundestrainer sagen. Auch Jogi Löw selbst äußert sich im Buch: Er hat das Vorwort geschrieben.

„Dranbleiben!“ ist ein Buch für fußballbegeisterte Jugendliche, für Poldi-Fans, die mehr über ihr Idol erfahren möchten, und für alle, die sich für den Lebensweg und das Engagement eines Spitzensportlers interessieren.

Bei eBook.de ist der Titel als eBook, Buch und Hörbuch erhältlich.

Lukas-Podolski Fans aufgepasst: Zur Veröffentlichung des Buches verlosen wir auf unserer Facebook Seite ein Trikot der Nationalmannschaft – signiert von Lukas Podolski sowie vier Examplare von „Dranbleiben!“. Hier geht’s zum Facebook-Gewinnspiel!

Interview mit Frank Schätzing zu seinem neuen Roman „Breaking News“

SchätzingAutorenfoto-72-copyrightSeit heute ist der neue Roman vom Erfolgsautor Frank Schätzing erhältlich – “Breaking News” ist Thriller, Politdrama und Familiensaga in Einem. Spannung ist also garantiert!
Einen Blick hinter die Kulissen sowie einige interessante Aspekte zur Entstehungsgeschichte des neuen Romans verrät Frank Schätzing im folgenden Interview:

Fünf Jahre sind seit dem Erscheinen Ihres Bestsellers »Limit« vergangen. Wie viele davon haben Sie mit Recherche zugebracht?
Ein Jahr reine Recherche. Gefühlte drei Zentner Fachbücher gelesen, etliche Interviews geführt, durch Israel und Westbank gereist, dann anderthalb Jahre geschrieben. Dabei ständig weiter recherchiert, bis zur letzten Seite. Der Nahe Osten verzeiht keine Wissenslücken, und man muss sagen, gegen die Gemengelage dort war die Recherche zum „Schwarm“ der reinste VHS-Kurs. Continue reading “Interview mit Frank Schätzing zu seinem neuen Roman „Breaking News“” »

Interview mit Elisabeth Elo zu ihrem Debutroman „Die Frau, die nie fror“

die frau die nie frorPirio Kasparov ist „die Frau, die nie fror“ – die Protagonistin des Debutromans von Elisabeth Elo, der morgen erscheint.
Während ihr Freund Ned bei einem Schiffsunglück ums Leben kommt, überlebt Pirio. Wer hat den Frachter auf Kollisionskurs mit ihrem Hummerfangschiff gebracht? War es wirklich ein tragischer Unfall? Auf der Suche nach Antworten auf diese Fragen begibt sich Pirio auf eine abenteuerliche Reise von Sibirien über Nordkanada bis in die Baffin Bay in Alaska.

Hintergründe zu der mitreißenden Geschichte rund um die starke und faszinierende Heldin Pirio verrät Elisabeth Elo hier im Interview…

Gibt es eine Geschichte hinter Ihrem Roman?
Als Leserin habe ich mir lange ein Buch gewünscht: eine kluge Abenteuergeschichte, gut geschrieben, mit ganz unterschiedlichen Settings, die von einer eigenwilligen Hauptfigur getragen wird. Eines Tages habe ich angefangen, dieses Buch selbst zu schreiben. Und meine Heldin, Pirio, war hartnäckig. Sie ist nicht die Art Hauptfigur, die man einfach so ins Regal legen und vergessen kann.

Was mögen Sie besonders an Pirio Kasparov?
Ihre Qualitäten als Heldin. Zu jeder Zeit und überall auf der Welt waren das immer dieselben: Mut, Hartnäckigkeit, praktische Intelligenz, Integrität, Scharfsinn, Ehrlichkeit, echtes Mitgefühl. Wir alle haben die Möglichkeit, so zu sein, doch es gelingt uns nicht immer. Wir haben Schwächen. Und ich mag Pirio übrigens wegen ihrer Schwächen genauso gern wie wegen ihrer Stärken.

Haben Sie eine besondere Beziehung zum Meer?
Den größten Teil meiner Kindheit bin ich hinter drei älteren Geschwistern hergelaufen, die fanatische Segler waren. Viele meiner schönsten, aber auch viele meiner haarsträubendsten Kindheitserinnerungen sind mit Booten verbunden.

Wie sind Sie auf diese Geschichte gekommen?
Ein Freund von mir, ein Hummerfischer, starb ganz plötzlich, er war gerade mal Anfang dreißig und hinterließ zwei kleine Zwillingstöchter, ein tragischer Tod also (wenn auch ganz anders als das, was Ned im Buch passiert). Ich habe mit Mitte zwanzig beide Eltern verloren, deshalb musste ich oft an die Mädchen denken und hätte ihnen gerne geholfen, die Lücke zu schließen, die niemand schließen kann. Diese Ereignisse spiegeln sich in Pirios Verhältnis zu ihrem Patensohn Noah und in ihrem Ringen mit dem frühen Tod ihrer Mutter und dem bevorstehenden Tod ihres Vaters wider.

Was sind Ihre Pläne für die Zukunft?
Ich war gerade zwei Wochen in Yakutsk, einer Stadt mit ungefähr 200.000 Einwohnern in der autonomen Republik Sacha im Nordosten Sibiriens (Russland). Von dort aus bin ich in einen kleinen Ort namens Cherkeh gereist, jenseits des Flusses Lena, eine Fünfstundenfahrt über holprige, wenig befahrene Straßen. Die Menschen in Sibirien waren sehr freundlich und haben mir einen kleinen Einblick in ihr Leben gewährt. Mein nächster Roman wird dort spielen – und in Boston natürlich. Seien Sie gespannt!

Das Interview mit Elisabeth Elo wurde uns vom Ullstein Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

“Die Frau, die nie fror” von Elisabeth Elo ist bei eBook.de als eBook, Buch und Hörbuch bereits jetzt vorbestellbar.