Beiträge getaggt mit Kinder
Rezension zu “Achtung, Baustelle Bauernhof!” von Heike Ossenkop und Rolf Toyka
01. Nov
Ihr 2009 erschienenes Buch „Achtung, fertig, Baustelle!“, das für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2010 nominiert wurde und nun schon in der vierten Auflage erfolgreich verkauft wird, haben Rolf Toyka und Heike Ossenkop nach dem gleichen Muster geschrieben wie ihr neues Buch.
Ging es damals darum, auf dem engen Platz einer ehemaligen Tankstelle mitten in der Stadt ein neues Wohnhaus für eine Familie zu bauen, das sich gut und sinnvoll in das Straßenbild und in die Front der Nachbarhäuser einfügt, müssen bei dem Bauprojekt des neuen Buches vor allem die Denkmalvorschriften beachtet werden.
Rezension zu “Wie man Kinderbilder nicht betrachten soll” von Arno Stern
24. Apr
Noch bevor kleine Kinder beginnen, die Wörter und den Reichtum der Sprache zu entdecken, beginnen sie, wenn man ihnen die entsprechenden Materialien zur Verfügung stellt, zu malen. Bilder entstehen da, mit denen die eifrigen und ehrgeizigen Erwachsene nichts anfangen können, und deshalb gleich daran heruminterpretieren oder gar die Bilder bewerten.
Der 1924 geborene Arno Stern ist der Begründer des sogenannten Malorts, eines geschützten Raumes, in dem Kinder frei von jeder (kunsterzieherischen) Erwartung ihre Spuren auf dem Papier ziehen können.
Rezension zu “Schüchterne Kinder stärken” von Doris Schüler
22. Feb
Dr. Doris Schüler, Jahrgang 1966, psychologische Beraterin, Elterncoach, promovierte Umweltingenieurin und Autorin ist Mutter von zwei Kindern. Eines ihrer Kinder war sehr stark schüchtern und hat diese Schüchternheit – und die damit verbundenen Ängste – erfolgreich überwunden.
Motiviert durch diese Erfahrungen hat sich die Autorin intensiv mit dem aktuellen Stand von Forschung und Beratung zu den Bedürfnissen und Temperamenten schüchterner Kinder beschäftigt.
Rezension zu “Was, wenn es nur so aussieht, als wäre ich da?” von Oscar Brenifier
01. Feb
Der französische Philosoph Oscar Brenifier, der es sich schon lange zur Aufgabe gemacht hat, Erwachsenen und vor allem Kindern die Grundsätze philosophischen Denkens nahezubringen, ist in den letzten beiden Jahren deutschen Publikum vor allem durch seine im Boje Verlag publizierten philosophischen Einführung für Kinder unter dem Titel „Was ist das?“ bekannt geworden.
Rezension zu “Wie man Kinder zum Lesen bringt” von Johannes Thiele und Christine Paxmann
30. Jan
Wie man Kinder zum Lesen bringt spricht mir aus der Seele und es war für die beiden Autoren offenbar auch sehr wichtig, es geschrieben zu haben. Denn ihre Position ist eindeutig und sie lassen auch keinen Zentimeter daran rütteln: ohne Bücher, ohne die Erfahrung des Vorlesens und später des eigenen Lesens, gibt es keine wirklich glückliche und gelungene Kindheit. All jene Menschen, die das aus eigener Erfahrung oder aus Einsicht genauso sehen, denen sei dieses Buch empfohlen, denn für sie ist es geschrieben. Vor allem für jene, die nicht so genau wissen, wie sie das machen sollen – ihre Kinder zum Lesen bringen.




