Beiträge getaggt mit Krimi
Rezension zu “Die Tage des Zweifels” von Andrea Camilleri
18. Apr
Achtundfünfzig Jahre ist er mittlerweile alt, der Commissario Salvo Montalbano aus Vigata auf Sizilien. Schon seit einigen Folgen der einzigartigen Krimireihe von Andrea Camilleri setzt sich sein Protagonist mit seinem eigenen Alter und mit seiner Endlichkeit auseinander. Nimmt es da Wunder, wenn der neue, in Italien schon 2008 erschienene Roman „Die Tage des Zweifels“ damit beginnt, dass Montalbano von seinem eigenen Tod träumt, zu dem ihm die Kollegen kondolieren und dessen Ursachen der Gerichtsmediziner Pasquano zweifelsfrei feststellt. Zwei Dinge treffen ihn besonders hart im Traum, der schon einiges mit seinem aktuellen Leben zu tun hat: er darf nicht ermitteln und seine Freundin Livia, die außer bei ein bis zwei konfliktreichen Telefongesprächen pro Buch schon lange nicht mehr wirklich auftaucht, kann nicht an seiner Beerdigung teilnehmen.
Klaus-Peter Wolf – Unser Autor des Monats
04. Mrz
Klaus-Peter Wolf, 1954 in Gelsenkirchen geboren, lebt als freier Schriftsteller in der ostfriesischen Stadt Norden, im gleichen Viertel wie seine Kommissarin Ann Kathrin Klaasen. Wie sie ist er nach langen Jahren im Ruhrgebiet, im Westerwald und in Köln an die Küste gezogen und Wahlostfriese geworden. Seine Bücher und Filme wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Bislang sind seine Bücher in 24 Sprachen übersetzt und über acht Millionen Mal verkauft worden. Mehr als 60 seiner Drehbücher wurden verfilmt, darunter viele für “Tatort” und “Polizeiruf 110″. Sein Roman Ostfriesensünde wurde von den Lesern der “Krimi-Couch” zum “Besten Kriminalroman des Jahres 2010″ gewählt.
Rezension zu “Das Verbrechen. Kommissarin Lunds 1. Fall” von David Hewson und Soren Sveistrup
01. Mrz
Ich kenne die Fernsehserie, auf die sich das vorliegende Buch bezieht nicht, und ich werde sie mit Sicherheit auch nicht anschauen, wenn sie bei uns ins Fernsehen kommt. Ich bin mehr so der Typ, der Krimis liest.
Was ich aber sagen kann und will zu diesem Buch, das den Versuch unternimmt, eine Fernsehserie in einen Roman zu fassen (oft ist es ja umgekehrt!) ist, dass ich schon sehr lange keinen Kriminalroman mehr gelesen habe, der neben einer selten erlebten pageturner-Qualität über 800 Seiten einen Spannungsbogen aufbaut, der einen nicht zur Ruhe kommen lässt. Wüsste man nicht, dass das Buch nach 200 Seiten noch gar nicht fertig ist, dann wäre man an dieser Stelle schon völlig überzeugt, den Täter zu kennen. Und so geht das immer
Kluftingers neuer Fall – Interview mit Volker Klüpfel und Michael Kobr
19. Feb
Am 26. Februar erscheint Herzblut, der neuste Fall von Kommissar Kluftinger aus dem Allgäu. Zur Einstimmung hat Droemer Knaur uns ein Interview mit dem Autorenduo Klüpfel/Kobr zur Verfügung gestellt.
Warum ist Herzblut der beste Kluftinger, “den wo’s je geaba hot”?
Klüpfel: Weil man immer denkt: Der letzte ist der beste. Es ist ein menschliches Grundbedürfnis zu glauben, dass man sich ständig verbessert, sonst könnte man ja gleich aufhören. Und weil’s stimmt.
Kobr: Geh! Der Klüpfel wieder mit seinem Psycho-Schmarrn! Herzblut ist das beste Buch, weil Kluftinger einen irrsinnig spannenden Fall zu lösen hat, eine Mordserie sogar, die sein ganzes Hirnschmalz erfordert. Und weil er privat nicht nur mit vermeintlichen Herzproblemen zu kämpfen hat, sondern auch mit einer Ernährungsumstellung auf gesundes Grünzeug, mit

Der dänische Erfolgsautor Jussi Adler-Olsen wurde 1950 in Kopenhagen geboren. Nach der Schulzeit studierte er Medizin, Soziologie, Film und politische Geschichte. Bevor er 1995 mit dem Schreiben begann, arbeitete er in den verschiedensten Berufen. In seinen Büchern steht der psychologische Hintergrund oft mehr im Mittelpunkt als blutrünstige Actionsequenzen. Mit seinem ersten Roman 



