Beiträge getaggt mit Ratgeber
Rezension zu “Finde den Job, der dich glücklich macht” von Angelika Gulder
02. Mai
Im Zusammenhang mit der Wahl eines Berufes von einer Berufung zu sprechen, war lange Zeit den geistlichen Berufen vorbehalten oder hatte zumindest den Geruch von etwas ausgesprochen Exklusivem, das nur wenigen Auserwählten widerfährt, die sich dann glücklich schätzen können, ihren Broterwerb mit dem verbinden zu können, wofür ihr Herz schlägt und für das das Leben sie mit ganz besonderen Talenten und Skills ausgestattet hat.
Die Autorin des vorliegenden Buches ist davon überzeugt, dass jeder Mensch seine Berufung finden und von ihr aus seinen entsprechenden Beruf wählen kann. Auch und gerade dann, wenn er bisher vielleicht in einer Tätigkeit verharrt, die er ohne Elan und lustlos ausübt. Über kurz oder lang, davon geht die erfahrene Coach Angelika Gulder aus, endet dies in einer Sinnkrise oder einer
Rezension zu “Vorhang auf für das Glück. Drehbuch für mehr Lebensfreude” von Heide-Marie Smolka
09. Mrz
Manchmal überkommt mich angesichts der immer noch zunehmenden Fülle der Ratgeber für Glück und gelingendes, sinnvolles , erfülltes Leben auf dem Büchermarkt der Eindruck, dass dies nur die eine Seite einer Medaille ist, auf deren Rückseite massenhaftes nicht gelingendes Leben, das Gefühl von Sinnlosigkeit, Gehetztheit und viele ausgebrannten Seelen zu finden sind.
Der Einzelne scheint nicht in der Lage, einer immer schneller werdenden Gesellschaft, der gestern sogar der Papst mit dem Eingeständnis seiner Schwäche Tribut gezollt hat, wirklichen Widerstand entgegenzusetzen. Zu gering scheinen die Einflussmöglichkeit des Individuums, die Kräfte die da auf ihn wirken, zu neutralisieren.
Doch es sind viele freiwillig gewählte Stressfaktoren, die das Leben des heutigen Menschen manchmal zu einer Qual machen und ihm jede Selbstbestimmung bald geraubt haben. Nehmen wir nur einmal
Rezension zu “Nimm’s bitte nicht persönlich” von Bärbel Wardetzki
07. Nov
Der gelassene Umgang mit Kränkungen
Schon in vielen früheren Büchern hat sich die Psychotherapeutin Bärbel Wardetzki mit dem Thema der Kränkungen befasst. Hier nun legt sie in einem kleinen, nur etwa 110 Seiten umfassenden Ratgeber eine Schrift vor, die den „gelassene(n) Umgang mit Kränkungen“ lehren und in selbstkritischer persönlicher Arbeit einüben lassen will.
Rezension zu “Die hohe Kunst der Melancholie” von Mariela Sartorius
03. Jul
Nachdem sie in ihrem letzten Buch der Einsamkeit und der Kunst des Alleinseins eine Bresche in den gesellschaftlichen Mainstream des Partymachens, Gut-Drauf-Seins und permanenter Onlineverfügbarkeit geschlagen hat, widmet sich Mariela Sartorius in ihrem neuen Werk der hohen Kunst der Melancholie (auch erhältlich in der Print-Ausgabe.
Oft als Vorstufe der Depression oder als Künstlerkrankheit abgetan und von erfolgreichen und hippen Menschen gemieden wie der Teufel das Weihwasser, ist die Melancholie eine wohlverstandene Lebenskunst und eine Art existentielle Widerstandsform gegen eine Welt, die, immer schneller werdend, aus den Fugen gerät und die Seelen der Menschen in diesen Sog mitreißt.
Rezension zu “Ich weiß nicht, was ich wollen soll” von Bas Kast
27. Jun
„Warum wir uns so schwer entscheiden können und wo das Glück zu finden ist“. Darauf verspricht das vorliegende Buch Ich weiß nich, was ich wollen soll (auch erhältlich in der Print-Ausgabe) des Autors Bas Kast Antworten zu geben. Mit seinen beiden ebenfalls bei S. Fischer erschienenen Büchern “Die Liebe und wie sich Leidenschaft erklärt“ und „Wie der Bauch dem Kopf beim Denken hilft. Die Kraft der Intuition“ hatte er sich schon als profunder Kenner der jeweiligen wissenschaftlichen Forschungsstände gezeigt. Mehr noch aber als ein überzeugender Übersetzer oft überraschender Einsichten in eine verständliche Sprache und vor allen Dingen in konkrete Lebenssituationen der Menschen.




