Beiträge getaggt mit Ratgeber
Rezension zu “Die Kunst engagierter Gelassenheit” von Lukas Niederberger
23. Jun
In seinem Buch Die Kunst engagierter Gelassenheit will der Schweizer Philosoph und Theolog Lukas Niederberger zeigen „wie man brennt, ohne auszubrennen.“ Mit vielen Texten und Zitaten aus der Literatur und der spirituellen Tradition angereichert, zeigt er sehr einfühlsam, aber immer klar und konsequent, welche Orientierung es braucht, um mehr Gelassenheit in das eigene Leben hineinzubringen.
Rezension zu “Der Zauderberg” von Piers Steel
21. Jun
„Warum wir immer alles auf morgen verschieben und wie wir damit aufhören“ lauter der Untertitel dieses aus dem Englischen übersetzten Buches Der Zauderberg, das dort „The Procrastination Equation“ heißt und sich mit den Forschungsergebnissen der Hirnforschung zum Thema „Verzögerung“ befasst.
Dieses jedem von uns bekannte Phänomen, dass wir viele Dinge gerne hinausschieben, ob es nun die Hausaufgaben, die Abgabe der Steuererklärung oder die Reinigung des Badezimmers ist, liegt an dem dauernden Kampf zwischen zwei verschiedenen Systemen in unserem Gehirn.
Rezension zu “Die etwas gelassenere Art, Mutter zu sein” von Barbara Volkwein
14. Jun
Entgegen einem doch recht weit verbreiteten Vorurteil, das insbesondere unter älteren Menschen hohe Zustimmung findet, sind die allermeisten Frauen der jüngeren Generation, die ein oder mehrere Kinder geboren haben, sehr gerne Mutter. Sie nehmen ihre Rolle an, ja sie antizipieren sie sogar soweit, dass sie, in dem Bemühen, allen und allem gerecht zu werden, permanent unter einem schlechten Gewissen leiden.
Rezension zu “Arme Superkinder” von Felicitas Römer
06. Jun
Der bekannte Therapuet und Pädagoge Wolfgang Bergmann hat unlängst in seinem neuen Buch Lasst Eure Kinder in Ruhe einen wichtigen und engagierten Zwischenruf in eine Entwicklung getan, die absolut aus dem Ruder läuft und unseren Kindern die Kindheit raubt. Es ist ein mit viel Herzblut und Emotion, an manchen Stellen auch mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch geschriebenes Buch, ein Aufruf an all die gut meinenden (merke: gut gemeint ist oft das Gegenteil von gut) Eltern, die aus lauter Unsicherheit und es Angst, dass ihre Kinder in der Welt von morgen nicht mehr mithalten können, mit deren Förderung übertreiben.
Rezension zu “Mein Vater, mein Freund” von Arno und André Stern
23. Mai
Schon seit längerer Zeit kann man im Verhältnis zwischen Eltern und ihren Kindern eine wachsende Unsicherheit feststellen. Die Eltern, oft selbst noch nicht richtig erwachsen geworden, haben Probleme, in eine sichere und klare Elternrolle hineinzufinden. Sie wollen ihren Kindern Freunde sein und enthalten ihnen dabei wichtige elterliche Autorität vor. Aus Angst vor einer als unsicher imaginierten Zukunft pressen insbesondere Mittelschichteltern mit einer gewissen Bildung ihre Kindern hinein in ihre Erwartungen und lassen sie vor lauter Förderung nicht mehr richtig Kind sein.




