Rezension zu „Feuer & Feder“ von Kathy MacMillan

Der Roman „Feuer und Feder“ scheint auf dem ersten Blick im Orient zu spielen, in einer Zeit irgendwo im Mittelalter eingeordnet. Damals wurden schwächere Menschen, die fremd oder anders aussahen, nicht nur ausgegrenzt, sondern versklavt. Denn seit Anbeginn der Menschheit stellte sich ein Volk immer über das andere, um Macht und Überlegenheit zu demonstrieren. Dies geschah nur durch Krieg und Unterdrückung. So alt, wie die Geschichte auch sein mag, die sich Kathy MacMillan für ihren Roman ausgedacht hat, ist dafür heute umso präsenter.

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Rezension zu Mark Hills Thriller „Ich vergebe nicht“

Mit dem Thriller „Ich vergebe nicht“ hat Mark Hill seinen ersten Debütroman geliefert – mit großem Erfolg! Sein Hobby hat er stets der Kriminalliteratur gewidmet und seine Leidenschaft gilt den Antihelden, die aus dem richtigen Grund das Falsche tun oder umgekehrt. Wir haben für euch den hochspannenden Thriller gelesen und sagen euch unsere Meinung dazu. Viel Spaß! Weiterlesen

Rezension zu „Bluescreen. Ein Mirador-Roman“ von Dan Wells

cover-bluescreenZurück zum Science-Fiction Genre! Denn ich habe wirklich schon ewig kein Science-Fiction mehr gelesen… „Bluescreen“ von Dan Wells konnte mir nun aber doch wieder Lust auf dieses Genre machen. Trotz einiger inhaltlicher Ungereimtheiten hat es mich schon nach wenigen Seiten nicht mehr losgelassen.

Der Roman spielt im Jahr 2050 in Los Angeles. Implantate direkt im Kopf – so genannte „Djinnis“ – haben die Smartphones ersetzt und verbinden deren Träger 24 Stunden am Tag mit dem Internet. Auch Marisa und ihre Freundinnen verbringen nahezu die gesamte Zeit im Netz, wo sie Virtual Reality Spiele spielen. Dann taucht in der Stadt plötzlich eine neue Cyberdroge (Bluescreen) auf. Über einen Stick wird Bluescreen direkt auf die Djinnis der Konsumenten gespielt, wo es einen Systemabsturz bewirkt, der zur vorübergehenden Bewusstlosigkeit führt. Aber ganz so harmlos, wie es zunächst den Anschein macht, ist die Droge wohl doch nicht. Was steckt dahinter und wie lässt es sich aufhalten?

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Rezension zum Urlaubssouvenir „I am China“ von Xiaolu Guo

„I am I-am-china-mit-CTAChina“ von Xiaolu Guo ist ein Buch-Souvenir aus Singapur und schon jetzt eines meiner Lesehighlights des Jahres. Anders als das bunte, verspielte Schmetterlingscover vermuten lässt, besitzt dieses Buch politische Sprengkraft.

Die seit 2002 in Großbritannien lebende Schriftstellerin und Regisseurin verarbeitet in „I am China“ u.a. eigene Erlebnisse mit der chinesischen Zensur, mit der sie bereits als junge Filmstudentin in Konflikt geriet. Nicht zuletzt deswegen wirken ihre Schilderungen so authentisch und bleiben auch für westliche Leser leicht verständlich. Es ist ihr Abschiedsbrief an China – ein Land, das Xiaolu Guo ebenso wie ihr Protagonist Kublai Jian stets als Gefängnis empfand, in dem weder politische noch persönliche Freiheit möglich scheint. Weiterlesen

Rezension zu Chimamanda Ngozi Adichies „Americanah“

AmericanahFür unsere Bloglesern haben wir uns diesmal mit dem mehrfach ausgezeichneten Roman „Americanah“ von Chimamanda Ngozi Adichie beschäftigt und rezensiert.

Chimamanda Ngozi Adichie ist eine der großen jungen Stimmen der Weltliteratur. Insgesamt wurde Adichies Werk in 37 Sprachen übertragen und sie steht auf der renommierten Liste der „20 besten Schriftsteller unter 40“ des „New Yorker“. „Americanah“ wurde mehrfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet. Die Autorin wurde 1977 in Nigeria geboren und lebt heute in Lagos und in den USA. Weiterlesen