Beiträge getaggt mit Sachbuch
Rezension zu “Finde den Job, der dich glücklich macht” von Angelika Gulder
02. Mai
Im Zusammenhang mit der Wahl eines Berufes von einer Berufung zu sprechen, war lange Zeit den geistlichen Berufen vorbehalten oder hatte zumindest den Geruch von etwas ausgesprochen Exklusivem, das nur wenigen Auserwählten widerfährt, die sich dann glücklich schätzen können, ihren Broterwerb mit dem verbinden zu können, wofür ihr Herz schlägt und für das das Leben sie mit ganz besonderen Talenten und Skills ausgestattet hat.
Die Autorin des vorliegenden Buches ist davon überzeugt, dass jeder Mensch seine Berufung finden und von ihr aus seinen entsprechenden Beruf wählen kann. Auch und gerade dann, wenn er bisher vielleicht in einer Tätigkeit verharrt, die er ohne Elan und lustlos ausübt. Über kurz oder lang, davon geht die erfahrene Coach Angelika Gulder aus, endet dies in einer Sinnkrise oder einer
Rezension zu “Der falsche Feind. Schuld sind nicht die Männer” von Christine Bauer-Jelinek
17. Jan
Dieses Buch wird die Leserschaft spalten. Denn das Thema ist explosiv. Dass dies so ist, kann als eine Bestätigung der These der Autorin gesehen werden, dass der von ihr so genannte „Allmachts-Feminismus“ sich in seiner Hegemonie angegriffen fühlt.
Zu dieser Hegemonie, die sich bis in die Nischen der Gesellschaft verbreitet hat, gehört die Mär von der alleinigen Schuld der Männer an den Übeln dieser Welt und vor allen Dingen an der angeblichen Unterdrückung der Frauen.
Rezension zu “Die Schuldenlawine” von Bert Flossbach und Philipp Vorndran
05. Jul
Die beiden Autoren des Buches Die Schuldenlawine (auch erhältlich in der Print-Ausgabe gehören zu den bekanntesten und erfolgreichsten Vermögensverwaltern und Anlagestrategen des Landes. Sie beginnen ihr Buch, in dem sie nicht nur die Entstehung des Monsters, wie sie die Finanzkrise nennen, rekapitulieren, sondern auch eine Zukunftsprognose für die Entwicklung der nächsten Jahre geben, mit einem skeptischen Blick in die Welt des Jahres 2015.
Rezension zu “Die hohe Kunst der Melancholie” von Mariela Sartorius
03. Jul
Nachdem sie in ihrem letzten Buch der Einsamkeit und der Kunst des Alleinseins eine Bresche in den gesellschaftlichen Mainstream des Partymachens, Gut-Drauf-Seins und permanenter Onlineverfügbarkeit geschlagen hat, widmet sich Mariela Sartorius in ihrem neuen Werk der hohen Kunst der Melancholie (auch erhältlich in der Print-Ausgabe.
Oft als Vorstufe der Depression oder als Künstlerkrankheit abgetan und von erfolgreichen und hippen Menschen gemieden wie der Teufel das Weihwasser, ist die Melancholie eine wohlverstandene Lebenskunst und eine Art existentielle Widerstandsform gegen eine Welt, die, immer schneller werdend, aus den Fugen gerät und die Seelen der Menschen in diesen Sog mitreißt.
Rezension zu “Ich weiß nicht, was ich wollen soll” von Bas Kast
27. Jun
„Warum wir uns so schwer entscheiden können und wo das Glück zu finden ist“. Darauf verspricht das vorliegende Buch Ich weiß nich, was ich wollen soll (auch erhältlich in der Print-Ausgabe) des Autors Bas Kast Antworten zu geben. Mit seinen beiden ebenfalls bei S. Fischer erschienenen Büchern “Die Liebe und wie sich Leidenschaft erklärt“ und „Wie der Bauch dem Kopf beim Denken hilft. Die Kraft der Intuition“ hatte er sich schon als profunder Kenner der jeweiligen wissenschaftlichen Forschungsstände gezeigt. Mehr noch aber als ein überzeugender Übersetzer oft überraschender Einsichten in eine verständliche Sprache und vor allen Dingen in konkrete Lebenssituationen der Menschen.




