Beiträge getaggt mit Sachbuch
Rezension zu “Die Midlife-Boomer” von Margaret Heckel
22. Jun
Midlife-Boomer sind für die Autorin des vorliegenden Buches (auch erhältlich in der Print-Ausgabe) die Menschen, die, zwischen 1950 und Ende der sechziger Jahre geboren, lange Zeit als die Baby-Boomer-Generation galten.
Das, was sie während ihres Erwerbslebens erlebt und umgesetzt haben, und das war nicht gerade wenig, können und werden sie bei Älterwerden nicht vergessen.
Rezension zu “Total bedient” von Anna K.
20. Jun
Immer wieder mal hat man schon davon gehört, dass besonders in höherklassigen Hotels die Arbeitsbedingungen für die Servicekräfte besonders schlecht seien. Die freundliche Frau, die seit Jahren in unserem Urlaubshotel am Bodensee morgens unser Zimmer richtet, hat immer wieder angedeutet, in welchem fürchterlichen Zustand besonders Frauen ihre Zimmer und erst recht die Badezimmer hinterlassen. Trinkgeld gibt es selten, das man ja in einem sehr guten Hotel das alles schon mit dem Zimmerpreis für abgegolten hält.
Rezension zu “Die seelenlose Gesellschaft” von Till Bastian
13. Jun
In den letzten Jahrzehnten hat sich im Zuge der digitalen Revolution etwas mit der menschlichen Seele ereignet, das den Individuen noch gar nicht so bewusst ist, den Menschen aber, die wie der Autor dieses Buches, der Psychotherapeut Till Bastian, der als Leiter einer psychosomatischen Klinik täglich mit an ihrer Seele erkrankten Menschen arbeitet, drängend vor Augen steht.
Eine seelenlose Gesellschaft (auch erhältlich in der Print-Ausgabe sieht Till Bastian in seinem Buch aufscheinen.
Rezension zu “Gesellschaftsentwurf Europa” von Oskar Negt
30. Mai
Eine Lücke will er füllen mit seinem neuen Text zu Europa, sagt der Philosoph Oskar Negt, eine Lücke, die ihm schon lange ein Ärgernis gewesen sei: „Wie schon die Wiedervereinigung der staatlichern Nachkriegsfragmente aus der ‚Portokasse’ bezahlt werden sollte, was sich schnell als fataler Irrtum herausstellte, so gerät jetzt ein viel größeres Vereinigungsprojekt in Verruf, weil im verengten Horizont der mit diesem epochalen Projekt Beschäftigten die Lebens- und Arbeitsverhältnisse der Menschen in den einzelnen Ländern nicht vorkommen… die nationalen Eigentümlichkeiten und der kulturelle Eigensinn der einzelnen Länder haben harte Prägungen hinterlassen, die durch Geld und institutionelle Vereinbarungen nur schwer aufzubrechen sind.“
Rezension zu “Die Modernisierung der Seele” von Martin Dornes
22. Mai





