Beiträge getaggt mit Sachbücher
Rezension zu “Ich fliege über dunkle Täler” von Maximilian Schell
26. Jul
Ein beeindruckender Schauspieler und Zeitgenosse denkt in einem Buch nach über sein Leben. Und er tut das so, dass er eher die dunklen Täler erwähnt und beschreibt, als die Höhenflüge, die er auch erlebt hat. Seine Lebensphilosophie ist, dass man mit jedem neuen Lebenstag, und erst recht je älter man wird, dem Tod einen Augenblick stiehlt.
Und es ist ein Traum, den er als Kind hatte, der immer wiederkehrt im Erwachsenenleben, der ihm Kraft gibt, obwohl er im Traum selbst verfolgt wird.
Rezension zu “Iran: Der falsche Krieg” von Michael Lüders
31. Mai
Seit vielen Monaten kann man es in vielen Ländern des Westens vernehmen, und viele Medien beteiligen sich kräftig daran: ein kräftiges Säbelrasseln gegen Iran, einem zweifelsfrei nicht freiheitlichen Land mit einem Regierungschef, der immer wieder sogar vor der UNO gesagt hat, er wolle Israel von der Landkarte tilgen.
Die Debatten und Sanktionen im Zusammenhang mit den vom Westen vermuteten Vorbereitungen des Iran für den Bau einer eigenen Atombombe, die dann wiederum nicht nur die Sicherheit Israels in Frage stellen würde, dauern noch viel länger an.
Rezension zu “Machen Sie sich bitte frei” von Uwe Böschemeyer
23. Apr
Machen Sie sich bitte frei geht der Psychotherapeut und Existenzanalytiker (Viktor Frankl-Schule) Uwe Böschemeyer der Frage nach, warum in einem freien Land wie dem unseren dennoch so viele Menschen in ihrem persönlichen Leben von Angst regelrecht zugebacken sind und von ihrer Freiheit keinen Gebrauch machen. Schon beim ersten Durchblättern hatte ich den starken Eindruck, dieses Buch ist die auf der Ebene der Einzelpsyche argumentierende Ergänzung zum dem großen gesellschaftlichen und politischen Freiheitspathos, wie ihn der neue deutsche Bundespräsident Joachim Gauck in den meisten seiner Reden vertritt.




