Best of Science Fiction & Fantasy – Das Lied der Nacht von C. E. Bernard

Neuerscheinungen, Klassiker, Kurzgeschichten – wir präsentieren ab jetzt regelmäßig die besten Geschichten aus der Welt der Fantasy & Science Fiction!

Zum Start unserer neuen Reihe geht es um den neuen Roman Das Lied der Nacht von C. E. Bernard – und wir haben ein exklusives Interview mit der Autorin dieser neuen Wayfarer-Saga für euch!

Die deutsche Fantasy-Autorin C.E. Bernard hat ein episches, bewegendes und beeindruckendes Meisterwerk geschaffen, das High-Fantasy-Leser feiern werden. C.E. Bernard ist das Pseudonym von Christine Lehnen, die 1990 im Ruhrgebiet geboren wurde und seitdem in Kanada, den Vereinigten Staaten, Australien und Paris gelebt hat. Fun Fact: Christine Lehnen schreibt auf Englisch – ihre auf Deutsch erschienenen Werke, darunter die Palace-Saga und zuletzt die Wayfarer-Saga, werden ins Deutsche zurückübersetzt.

Das Lied der Nacht

Das Lied der Nacht als eBook epub

Ich erzähle euch eine Geschichte. Sie beginnt in einem finsteren Tal mit hohen, schneebedeckten Bäumen. Sie beginnt mit einem einsamen Wanderer in den fahlen Stunden des Zwielichts, in der bläulich glänzenden Dämmerung. Sie beginnt mit einer Frage. Fürchtet ihr euch?«

»Das Lied der Nacht« ist die Geschichte des in sich gekehrten Wanderers Weyd und der mutigen Bardin Caer, die gemeinsam vor einer fast nicht zu bewältigenden Aufgabe stehen: Feuer in einer Welt entzünden, in der Schatten, Albträume und Furcht regieren. Und die einzige Hoffnung, die sie in diesem Kampf haben, ist ein Lied …


Interview mit C. E. Bernard zum Start der Wayfarer-Saga

C. E. Bernard bei eBook.de

Wie kamen Sie zum Schreiben?

Als Kind fand ich im Herrn der Ringe nicht genügend Frauenfiguren, also erfand ich mir einfach die bogenschießende Elbenprinzessin, bastelte mir aus einem Stock und etwas Schnur einen Bogen und begann mir meine ersten Geschichten zu erspielen – und niederzuschreiben.

Warum schreiben Sie Ihre Bücher auf Englisch?

Nach Auslandsaufenthalten in England, den USA, Australien, Neuseeland und Kanada begann ich in Bonn ein Studium der Anglistik – und machte einmal den Versuch, ein Romanmanuskript auf Englisch zu schreiben. Daraus wurde PALACE OF GLASS – DIE WÄCHTERIN, mit dem ich zuerst meine Agentin in London fand, die es daraufhin an Penhaligon verkaufte.

Um was geht es in Ihrem aktuelles Buch?

DAS LIED DER NACHT liegt mir insbesondere am Herzen, denn es ist mein Liebesbrief an den Herrn der Ringe. Ich verspreche die mutigste Bardin, den einsamsten Helden, die finstersten Nächte und das verschneiteste Tal, das es in der Phantastik jemals gegeben hat.

Was bzw. welche Szene darin war am schwierigsten zu schreiben?

Es gibt eine Pogromszene. Dafür habe ich ausführlich zu Pogromen recherchiert, zum Beispiel in Lwiw, und natürlich die Reichspogromnacht am 9. November 1938. Diese Szene zu schreiben war beinahe unerträglich.

Haben Sie eine Lieblingsszene?

Die letzte Szene im letzten Kapitel. Hoffnung und Verzweiflung so nah beieinander, Aufbruch und Belagerung, Rettung und Untergang. Aus demselben Grund: das erste Kapitel: einerseits kommt ein Wanderer endlich nach Hause, andererseits ersteht dort eine finstere Bedrohung, von der er noch nichts weiß.

Haben Sie eine Lieblingsfigur?

Ich kann mich unmöglich entscheiden. Ich liebe sie alle, sonst könnte sich ein(e) Leser*in auch nicht in sie verlieben. Wenn es aber sein muss, wähle ich Caer.

Danke an Penguin Random House für das Interview!

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