Best of Science Fiction & Fantasy – Der Orden des geheimen Baumes von Samantha Shannon

Neuerscheinungen, Klassiker, Kurzgeschichten – wir präsentieren regelmäßig die besten Geschichten aus der Welt der Fantasy & Science Fiction!

Diesen Monat geht es um die zweiteilige Saga “Der Orden des geheimen Baumes” von Samantha Shannon und das neue Buch Die Königin. Außerdem blicken wir noch mal zurück auf den ersten Teil Die Magierin und haben ein  Interview mit der Autorin und ein paar Hintergrundfotos zur Saga!

Samantha Shannon ist in West London geboren und aufgewachsen. Mit zwölf Jahren begann sie zu schreiben, mit fünfzehn begann sie ihren ersten Roman. Sie studierte Englische Sprache und Literatur in Oxford.


Das Finale der Saga: Der Orden des geheimen Baumes – Die Königin

Der Orden des geheimen Baumes - Die Königin als eBook epub

Der zweite und abschließende Teil der großen Saga: Werden Königin Sabran und ihre Magierin Ead einen Weg finden, den namenlosen Drachen zu töten?

Königin Sabran ist in ihrem eigenen Palast gefangen. Sie setzt alles daran zu entkommen, doch erst als die Magierin Ead vom Kloster des geheimen Baumes zurückkehrt und sie unterstützt, gelingt ihr die Flucht. Gemeinsam brechen sie auf, um das magische Schwert Ascalon aufzuspüren, die einzige Waffe, die den namenlosen Drachen töten kann. Doch in den verbotenen Wäldern finden sie nicht nur Hoffnung. Sabran muss auch erkennen, dass ihr ganzes Leben auf einer schrecklichen Lüge fußt. Hat sie überhaupt noch das Recht, sich Königin von Inys zu nennen?



Samantha Shannon über “Die Magierin”: Drachen, Magie und starke Frauenfiguren – der bahnbrechende Auftakt einer neuen Fantasy-Saga

Wie verlief Ihre berufliche Ausbildung? Was haben Sie studiert? Üben Sie neben der Schriftstellerei einen Beruf aus?

Ich habe an der Oxford-Universität von 2010 bis 2013 Englische Sprache und Literatur studiert, wobei ich mich auf die Grundlagen der Filmkritik und meine Lieblingsdichterin Emily Dickinson spezialisiert habe. 2012, während meines zweiten Jahres an der Universität, schloss ich den ersten Vertrag mit Bloomsbury Publishing ab und arbeite seitdem hauptberuflich als Schriftstellerin.

Betätigen Sie sich ehrenamtlich oder unterstützen Sie Wohltätigkeitsorganisationen? Falls nicht, gebe es Organisationen oder Programme, die Sie gerne unterstützen würden?

Vor kurzem habe ich eine Online-Spendensammlung für Pancreatic Cancer UK in Gedenken an meine geliebte Großmutter, die im November verstorben ist, gestartet. Ich hoffe, dass ich in Zukunft mehr auf Pankreaskrebs aufmerksam machen kann, weil es eine der gefährlichsten Formen der Krankheit ist und dennoch finanziell kaum unterstützt wird.

Zählen Sie fünf Dinge auf, die wir bisher noch nicht über Sie wussten:

  • Ich leide unter zwei chronischen Krankheiten – Migräne und Endometriose.
  • Meine Vorfahren väterlicherseits flüchteten während der Großen Hungersnot aus Irland.
  • Als ich sechzehn war, habe ich mein Rettungsschwimmer-Abzeichen gemacht (National Pool Lifeguard Qualification – NPLQ.)
  • Ich konnte mich auf Spanisch flüssig unterhalten. Jetzt bin ich bedauerlicherweise eingerostet, da ich es nicht regelmäßig anwenden konnte. Trotzdem sind Sprachen weiterhin meine Leidenschaft – ich interessiere mich insbesondere für Etymologie und für tote sowie ausgestorbene Sprachen, wie beispielsweise Alt-Englisch. Eine weitere meiner Leidenschaften ist Geschichte, vor allem die Geschichte der Frauen.
  • Ich habe vier Geschwister (zwei Brüder und zwei Schwestern): Alfie, Jordan, Amy und Jack.

Das Schreiben welcher Szene fiel Ihnen am Schwersten? 



Ich finde Action-Szenen schwierig, vor allem ein actionreiches „Großes Finale“. Es mag blöd klingen, aber vom technischen Standpunkt aus gesehen, kann Action ganz schön langweilig sein, weil es auf eine Reihe von Bewegungen heruntergebrochen wird. Man muss den Ablauf jedes Kampfes ausarbeiten und ihn dann so beschreiben, dass es interessant klingt.

Haben Sie eine Lieblingsszene?

Alle Szenen mit den sprechenden Drachen …

Haben Sie einen Lieblingscharakter?

Ich versuche, keine Lieblinge zu haben, aber ich hielt Ead schon immer für die Protagonistin in »Das Priorat des Orangenbaums« und ich bin ihr sehr zugetan. Tanéist der Charakter, der mir am Ähnlichsten ist.

Enthält Ihr aktuelles Buch autobiographische Elemente? Beziehen Sie sich während des Schreibens auf persönliche Erfahrungen? Basiert Ihr Buch auf wahren Ereignissen?

Es ist nicht besonders autobiographisch, obwohl sowohl Tané als auch Sabran unter psychischen Krankheiten leiden, die ich selbst durchgemacht habe (Angstzustände beziehungsweise Depressionen). Einige Teile des Buches basieren vage auf der Politik gewisser Länder im sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert, unter anderem die des Elisabethanischen Englands und der Edo-Zeit Japans.

  • In den westlichen Reichen gelten Drachen als schreckliche, grausame Bestien.

Danke an Penguin Random House für das Material!

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