Autorin Hera Lind im Interview – mit tollem Gewinnspiel!

Hera Lind zählt mit 13 Millionen verkauften Büchern zu Deutschlands erfolgreichsten Autorinnen und hat schon den nächsten Roman, der sicher auch ein Volltreffer wird, in den Startlöchern stehen.

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Im Interview erzählt die Autorin nun, was sie zu ihrem neuen Roman “Drei Männer und kein Halleluja” aus dem dotbooks Verlag inspiriert hat und wie sie mit dem Verlag dotbooks angebandelt hat. Passend zum Verkaufsstart von “Drei Männer und kein Halleluja” verlosen wir 5x das eBook!

Schicken Sie einfach bis einschließlich 07. Juni eine Email an gewinnspiel@ebook.de mit dem Betreff “Hera Lind”. Viel Glück!

Zum Inhalt: In “Drei Männer und kein Halleluja” geht es um eine Konzertsängerin, die zwar auf der Bühne immer den richtigen Ton trifft, nicht aber in ihrem Privatleben. Mit ihrem divenhaften Verhalten hält sie ihre Mitmenschen, allen voran die männlichen, mächtig auf Trab. Als drei attraktive Kandidaten um das Herz von Wanda buhlen, steht sie vor der Qual der Wahl: Für welchen soll sie sich entscheiden, denn allen dreien kann sie ja nicht eine Chance geben? Oder etwa doch?

 

„Lampenfieber hat mir eine Solokarriere versaut.“

Autorin_Hera-Lind Ein Gespräch mit Bestsellerautorin Hera Lind über Schmetterlingsromane, Macken von Musikern und die Leichtigkeit des Schreibens.

 

Mit DREI MÄNNER UND KEIN HALLELUJA kehren Sie wieder in die Welt der Musik zurück, in der auch Ihr erster Bestseller EIN MANN FÜR JEDE TONART spielte. Wie kam es dazu?

Hera Lind: „Es ist einfach mein Lieblings-Setting! Gerade war ich wieder auf einer Konzertreise mit einem Profichor, und kaum etwas ist für mich persönlich spannender, lustiger, menschlicher und chaotischer als so ein Haufen zusammengewürfelter Musiker, die sich alle für den Nabel der Welt halten. Da passiert einfach zwischenmenschlich so viel, Drama, Liebe, Wahnsinn, das ganze Programm. Und genau das habe ich nun in meinem neuen Roman eingefangen.“

Sie sind seit Jahrzehnten erfolgreich. Wie schaffen Sie es, dass Ihnen immer noch neue Geschichten einfallen?
Ich gehe einfach mit offenen Augen und Ohren durchs Leben, dann kommen die Geschichten von ganz allein. Nehmen Sie mein Beispiel mit der Konzertreise, so etwas inspiriert ungemein, besonders dann, wenn man das alles nicht so ernst nimmt.

Sie meinen die Marotten, die Sie in Ihrem Roman einigen der Sängerinnen andichten?
Unter anderem, genau. Man kann so etwas beobachten – und sei es beim Anstehen an der Supermarktkasse – und sich denken ‚Herrje, wie anstrengend, muss das denn jetzt sein‘ … aber man kann auch Vergnügen daran haben, wie überdreht und einzigartig manche Menschen nun einmal sind, und dies noch ein wenig weiterschrauben, auf humorvolle Art.

Ist das ein Rat, den Sie jungen Autorinnen und Autoren geben, die ihren großen Durchbruch noch vor sich haben?
Das Ratgeben fällt mir schwer und steht mir auch gar nicht zu. Jeder Autor, jede Autorin tickt anders, fühlt und arbeitet anders, hat andere Ansprüche an sich selbst. Ich habe vielleicht den Vorteil, dass ich ganz zufällig, spielerisch, quasi aus Übermut und Langeweile vor 25 Jahren zum Schreiben gekommen bin. Damals hatte ich ein festes Engagement als Sängerin und somit nicht den Druck, unbedingt erfolgreich zu sein und mit dem Schreiben Geld verdienen zu müssen. Heute lebe ich zwar sehr wohl vom Schreiben, aber die Leichtigkeit und Freude am Ausspinnen von Ideen habe ich mir behalten.

Ihre Heldin Wanda leidet unter schrecklichem Lampenfieber. Kennen Sie das aus eigener Erfahrung?
Oh ja, das kenne ich nur zu gut! Leider hat mein Lampenfieber mir eine Solokarriere versaut, ich bin schon mit ungewöhnlich jungen 23 Jahren für immer in einem Profichor gelandet. Auch heute wünschte ich mir manchmal ein Patentrezept gegen Lampenfieber. Aber in diesem Leben wird das wohl nichts mehr … Allerdings hat es auch seine Vorteile: Im Chor habe ich mich damals am liebsten in der dritten Reihe versteckt. Von dort aus habe ich meine Beobachtungen machen können, die ich dann aufgeschrieben habe.

Man könnte also sagen: Sie verdanken Ihre Karriere dem Lampenfieber?
Wenn Sie so wollen: ja! (lacht)

Wanda lässt in Ihrem Roman wahrlich nichts anbrennen – da sei die indiskrete Frage erlaubt: Sind Sie privat auch so ein heißer Feger?
Aber natürlich! (lacht) Keine Frage, auch ich habe in jungen Jahren mein Leben so richtig genossen. Musik beflügelt ja sowieso die Seele, dazu wohnte in mir ein übermütiger, lebensfroher Schmetterling, der sich nur sehr langsam bändigen ließ. Heute bin ich natürlich eine unsichtbare Endfünfzigerin, aber kann meinen Töchtern ohne Verbitterung beim Blühen zusehen.

Und während Sie das machen, schreiben sie bewegende Tatsachenromane nach wahren Begebenheiten.
Das hat sicherlich etwas mit wachsender ‚sittlicher Reife‘ zu tun. Ich habe als Mensch und Autorin teilweise tragische Erlebnisse und Herausforderungen bewältigen müssen. Darum kann ich mich sehr gut in meine Leserinnen und Leser hineinversetzen, die mir ihre Lebensgeschichten schicken und mich bitten, diese aufzuschreiben.

Aber es besteht nicht die Gefahr, dass wir in Zukunft auf Ihre heitere Seite verzichten müssen?
Auf keinen Fall! Die heiteren Schmetterlingsromane mit von Blüte zu Blüte flatternden jungen, ungebundenen Protagonistinnen machen immer noch Spaß und lassen meine junge Seele wieder blühen.

Ihren neuen Roman DREI MÄNNER UND KEIN HALLELUJA bringen Sie als eBook heraus, bevor dann erst später eine gedruckte Ausgabe erscheint. Wie kam es dazu?
Vor drei Jahren habe ich das Team des gerade frischgegründeten eBook-Verlags dotbooks kennengelernt und war sofort begeistert von ihrer Energie und Professionalität. Meine früheren Romane, die von den Müttern meiner heutigen Leserinnen gelesen wurden, sind dort erneut zu Bestsellern geworden. eBooks sind eine ganz neue Art, um meine Leserinnen und Leser zu erreichen, und an diesem frischen Wind, der durch die Verlagsbranche weht, habe ich viel Vergnügen.

Hera Linds neuer Roman “Drei Männer und kein Halleluja” können Sie natürlich auch bei uns im Shop als eBook erstehen!

Und für alle, die wie wir gar nicht genug von Hera Lind bekommen können, hat dotbooks auch noch ein tolles Video-Interview geführt!

(Copyright: dotbooks Verlag)

4 Gedanken zu “Autorin Hera Lind im Interview – mit tollem Gewinnspiel!

  • 2. Juni 2015 um 13:35
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    Ein wirklich tolles Interview! Man bekommt richtig Lust auf das Buch 🙂

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  • 2. Juni 2015 um 16:19
    Permalink

    Bisher habe ich eBooks gelesen, welche sich mit historischen Hintergründen oder mit Geschehnissen in Neuseeland oder Australien befasten.
    Ich lese fast ausschließlich eBooks, da diese für mich handlich und an allen Örtlichkeiten, z.B. im Warteraum beim Arzt oder ähnliches zu benutzen sind
    Das Interview mit der Autorin hat mich neugierig gemacht auf eine andere schriftstellerische Art.
    Ich freue mich schon jetzt diese Buch zu lesen, um dann mich auch weiteren Büchern von Hera Lind zuzuwenden.

    Antworten
  • 3. Juni 2015 um 13:57
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    Hera Lind ist stark! Gutes Interview! Freu mich schon aufs Buch

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  • 8. Juni 2015 um 03:16
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    Sie schreibt Bücher,die man gelesen haben muss.Ganz einfach fesselnd.

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