Die besten Krimi-Neuerscheinungen im September

26221203_9783641172350_xlDie Liste der hochrangigen Autoren, die im September neue Krimis veröffentlichen, ist lang: Von Stephen King über Charlotte Link, hin zu Yrsa Sigurdardóttir und Cody McFadyen! Brilliante Autoren, brilliante Kriminalfälle. Grund genug, eine reine Krimi-Vorschau für den September zusammenzustellen! Persönliche Vorlieben der Redaktion können leider nicht vermieden werden, ebenso wenig erheben wir Anspruch auf Vollständigkeit! Dennoch: der September hält für jeden Fan von spannungsgeladenen eBooks einiges bereit! Yrsa Sigurdardóttir legt gleich drei neue Krimis im September vor. Das wird die Wunschliste in jedem Fall verlängern…

 

 

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Rezension zu “Die Betrogene” von Charlotte Link

23463135_23463135_xlCharlotte Link ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre Kriminalromane sind internationale Bestseller, auch ihre zwei letzten Titel Im Tal des Fuchses und Die letzte Spur eroberten wieder auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste. Allein in Deutschland wurden bislang über 24 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft. Links neuer Roman Die Betrogene reiht sich nun nahtlos ein in die Riege potentieller Bestseller und garantiert spannende Unterhaltung. In ihrem Werk geht es um Schuld, Ungerechtigkeit und das Bedürfnis nach Rache… Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

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Krimi-Herbst bei Libri.de – Es wird spannend!

Herbstzeit ist Krimi-Zeit!

Wir haben Ihnen bereits einige Top-Bucherscheinungen dieses Herbstes aus dem Bereich Krimi vorgestellt. Für den Fall, dass Sie bereits eines oder mehrere der Bücher aus der Auswahl verschlungen haben oder doch noch nicht das richtige Buch für Sie dabei war, haben wir hier weitere Krimi-Neuerscheinungen für Sie.

Wir wünschen Ihnen einen spannenden Start in den Herbst.

 

Charlotte Link: Im Tal des Fuchses Charlotte Link: Im Tal des Fuchses

Was, wenn dein Entführer spurlos verschwindet und niemand weiß, wo du bist?

Ein sonniger Augusttag, ein einsam gelegener Parkplatz zwischen Wiesen und Feldern. Vanessa Willard wartet auf ihren Mann, der noch eine Runde mit dem Hund dreht. In Gedanken versunken bemerkt sie nicht das Auto, das sich nähert. Als sie ein unheimliches Gefühl beschleicht, ist es schon zu spät: Ein Fremder taucht auf, überwältigt, betäubt und verschleppt sie. In eine Kiste gesperrt, wird sie in einer Höhle versteckt, ausgestattet mit Wasser und Nahrung für eine Woche. Doch noch ehe der Täter seine Lösegeldforderung an ihren Mann stellen kann, wird er wegen eines anderen Deliktes verhaftet. Und überlässt Vanessa ihrem Schicksal…

Auf Libri.de finden Sie eine Leseprobe und sie können “Im Tal des Fuchses” von Charlotte Link kaufen.

 

Don Winslow: Kings of CoolDon Winslow: Kings of Cool

Don Winslows Meisterwerk: eine Saga von Verbrechen, Verrat und Familie.
Am Strand ist das Paradies. Am Strand verlor Kalifornien seine Unschuld. Aussteiger, die in Versuchung gerieten. Lokalhelden und Träumer, die nicht genug bekommen konnten. Drogen, Gier, der Sündenfall. Es ist eine Geschichte, die weit zurückreicht, bis in die Sechziger, als in Laguna Beach Surfer und Hippies zusammentrafen und einen Pakt mit dem Teufel schlossen. Eine brutale, majestätische, atemberaubende Geschichte.
Laguna Beach heute: Ben, Chon und O sind jung und sehen unverschämt gut aus, sie leben gefährlich und sind erfolgreich damit. Ihr Geschäft: erstklassiges Marihuana. Als korrupte Cops und rivalisierende Dealer mitverdienen wollen, wehren sie sich, planen ihren nächsten Zug. Sie sind klug, sie halten zusammen, doch ihr Spiel ist riskant, ihr Gegner übermächtig. Und noch ahnen sie nicht, dass ihr Schicksal unauflösbar mit der Vergangenheit ihrer eigenen Familien verknüpft ist. Dass sie die Sünden ihrer Eltern geerbt haben. Was folgt, ist ein blutiger Kampf der Generationen.

Auf Libri.de können Sie Don Winslows Roman “Kings of Cool” bestellen.

»Es war unmöglich Don Winslows schlanken, bissigen und durchbohrend witzigen Roman Zeit des Zorns zu Ende zu lesen, ohne einfach mehr davon zu wollen. Einfach viel zu gut, um zu polarisieren.« –  New York Times

»Einfach viel zu gut, um zu polarisieren. … Dicht, lakonisch, messerscharf; wenn Elmore Leonard oder Lee Child das Surfen entdecken, klingen sie genau so.« – New York Times

»Das nächste Wunder von Winslow!« – UT San Diego

 

Sebastian Fitzek, Michael Tsokos: Abgeschnitten Sebastian Fitzek, Michael Tsokos: Abgeschnitten

Rechtsmediziner Paul Herzfeld findet im Kopf einer monströs zugerichteten Leiche die Telefonnummer seiner Tochter. Hannah wurde verschleppt – und für Herzfeld beginnt eine perverse Schnitzeljagd. Denn der psychopathische Entführer hat eine weitere Leiche auf Helgoland mit Hinweisen präpariert.

Herzfeld hat jedoch keine Chance, an die Informationen zu kommen. Die Hochseeinsel ist durch einen Orkan vom Festland abgeschnitten, die Bevölkerung bereits evakuiert. Unter den wenigen Menschen, die geblieben sind, ist die Comiczeichnerin Linda, die den Toten am Strand gefunden hat. Verzweifelt versucht Herzfeld sie zu überreden, die Obduktion nach seinen telefonischen Anweisungen durchzuführen. Doch Linda hat noch nie ein Skalpell berührt. Geschweige denn einen Menschen seziert …

Auf Libri.de finden Sie eine XXL-Leseprobe von Sebastian Fitzeks und Michael Tsokos’ Roman “Abgeschnitten“. Das Buch erscheint am 26. September 2012, Sie können es jetzt schon vorbestellen.

 

Håkan Nesser: Am Abend des MordesHåkan Nesser: Am Abend des Mordes

Das große Finale der Barbarotti-Serie!

Wird Barbarotti kaltgestellt? Aufs Abstellgleis befördert? Nach einem persönlichen Schicksalsschlag mit privaten Problemen beschäftigt, erhält er von seinem Vorgesetzten die Anweisung, sich mit dem Fall eines fünf Jahre zuvor spurlos verschwundenen Elektrikers zu beschäftigen, als er wieder seinen Dienst antritt. Nicht nur Kollegin Backman fragt sich, ob es sich hierbei nicht nur um eine Form von Beschäftigungstherapie für einen trauernden und labilen Kollegen handelt. Und zunächst sieht es auch ganz so aus, als sei Barbarotti nun zum Spezialisten für sogenannte »kalte Fälle« geworden, denen man nur routinemäßig nachgeht. Zum Zeitpunkt seines Verschwindens lebte besagter Elektriker nämlich mit einer Frau zusammen, die bereits einmal einen Mord begangen und dafür elf Jahre im Gefängnis gesessen hatte. Doch ohne Leiche keine Mörderin. Beweisen konnte man ihr in diesem Fall nichts. Gunnar Barbarotti tut das, was er am besten kann: Er ermittelt. Mosaiksteinchen um Mosaiksteinchen setzt er zusammen, und als er schließlich begreift, was gespielt wird, hat das weitreichende Konsequenzen…

Håkan Nessers Roman “Am Abend des Mordes” erscheint voraussichtlich im Oktober 2012. Sie können ihn jetzt schon vorbestellen. Auf Libri.de finden Sie auch eine Leseprobe.

 

Stephen King: WindStephen King: Wind

Ein Sturm zieht auf

Roland Deschain, der letzte Revolvermann, und seine Gefährten haben den Grünen Palast hinter sich gelassen. Als sie auf dem Pfad des Balkens ins Land Donnerschlag unterwegs sind, zieht ein heftiger Sturm herauf, und sie finden Schutz in einer verlassenen Hütte. Dort erzählt Roland seinen Begleitern, was in seiner Jugend geschah, nachdem er unbeabsichtigt seine Mutter umgebracht hatte: Sein Vater schickte ihn zu einer entlegenen Ranch, wo grausame Morde stattfanden. Alle Anzeichen deuteten auf einen Gestaltwandler als Täter hin, und es gab nur einen Zeugen – einen kleinen Jungen, der jetzt seines Lebens nicht mehr sicher war.

Mit Wind legt Stephen King einen achten Roman seines großen Endzeitepos um den Dunklen Turm vor, bei dem es sich nach eigenem Bekunden um sein wichtigstes Werk handelt. Derzeit befindet sich eine Verfilmung des gesamten Zyklus in der Vorproduktion.

Stephen Kings Roman “Wind” gibt’s im Libri.de Shop als eBook und Print-Version und als Leseprobe. Sie können ihn jetzt schon vorbestellen.

Charlotte Link – Unsere Autorin des Monats Dezember

Portrait Charlotte LinkDie 1963 in Frankfurt am Main geborene Schriftstellerin Charlotte Link gilt als die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Bereits im Alter von 16 Jahren begann die Tochter eines Juristen und einer Schriftstellerin, an ihrem ersten Roman zu schreiben. Drei Jahre später wurde er unter dem Titel Cromwells Traum oder Die schöne Helena veröffentlicht. Die folgenden psychologischen Spannungsromane, zuletzt Die letzte Spur und Das andere Kind, wurden zu internationalen Bestsellern. Allein in Deutschland wurden bislang rund 15 Millionen ihrer Bücher verkauft.

Für ihr literarisches Werk erhielt Charlotte Link 2007 die Goldene Feder. Die TV-Verfilmungen, u. a. Das Haus der Schwestern und Die Rosenzüchterin, werden vom ZDF mit jeweils sehr hohen Einschaltquoten ausgestrahlt. Die neueste Charlotte Link-Verfilmung adaptiert ihren letzten Roman “Das andere Kind” und ist mit hochkarätigen deutschen und englischen Schauspielern wie Marie Bäumer, Hannelore Hoger, Fritz Karl und Clemens Schick besetzt. Der Film, der unter der Leitung von Urs Egger entstand, wird im Frühjahr 2012 in der ARD ausgestrahlt werden.

Der neueste Krimi

Fesselnd, abgründig, raffiniert…

Er beobachtet das Leben wildfremder Frauen. Träumt sich an ihre Seite, in ihren Alltag. Identifiziert sich mit ihnen und will alles von ihnen wissen. Als Beobachter. Auf der Flucht vor seinem eigenen Dasein, das aus Misserfolgen besteht. Nur aus der Ferne liebt er die schöne Gillian Ward. Die beruflich erfolgreiche Frau, glücklich verheiratet, Mutter einer reizenden Tochter, wird von ihm über die Maßen idealisiert. Bis er zu seinem Entsetzen erkennt, dass er auf eine Fassade hereingefallen ist. Denn nichts ist so, wie es scheint.

Gleichzeitig schreckt eine Mordserie die Menschen in London auf. Die Opfer: alleinstehende Frauen. Auf eine rachsüchtige, sadistische Weise umgebracht. Die Polizei sucht einen Psychopathen. Einen Mann, der Frauen hasst.

Charlotte Link im Interview (© BeNet Gütersloh, 2011):

BENET: Ihr neues Buch „Der Beobachter“ erscheint Anfang Dezember bei Blanvalet. Es geht unter anderem um einen Psychopathen, der das Leben wildfremder Frauen beobachtet. Wie schwer fällt es Ihnen, sich in solche Charaktere hineinzuversetzen? Wie viel Recherche müssen Sie für so einen Plot betreiben?

Charlotte Link: Zunächst einmal: Es handelt sich in „Der Beobachter“ nicht um einen Psychopathen, aber um einen hochgradig gestörten Menschen, der vollkommen aus der Spur geraten ist. Solche Charaktere faszinieren mich, und es stellt sich für mich kaum noch die Frage, ob es schwierig ist, in sie einzutauchen; es ist auf jeden Fall unglaublich spannend. Ich beschäftige mich im Vorfeld der eigentlichen Arbeiten an dem Buch, also im Vorfeld des Schreibens, dann fast rund um die Uhr mit einer solchen Figur, versuche mich langsam und beharrlich in das Denken und Fühlen dieser mir im Prinzip fremden Wesensstruktur hinein zu arbeiten. Das hat viel mit Intuition, mit Einfühlen zu tun. Zum anderen betreibe ich handfeste Recherche, informiere mich über verschiedene Störungsbilder, wie Zwanghaftigkeiten, Wahn, Schizophrenie – oder was immer im jeweiligen Fall in Frage kommen könnte.

Wie leicht fällt Ihnen überhaupt das Schreiben? Füllt sich Seite auf Seite wie von selbst, oder ist jeder Satz harte Arbeit?

Das ist sehr verschieden. Es hängt von meiner persönlichen Tagesform ab, aber auch davon, ob mir eine Szene sehr liegt oder mir eher Schwierigkeiten bereitet. An guten Tagen merke ich überhaupt nicht, wie die Zeit beim Schreiben verfliegt. An schlechten schleicht sie dahin – und am Ende lösche ich manchmal entnervt die letzten fünf Seiten und versuche es am nächsten Morgen von neuem.

Historischer Roman, Familiensaga, Krimi – thematisch haben Sie ja schon sehr unterschiedliche Genres abgedeckt. Doch würden Sie auch gerne einmal eine ganz andere Art Buch schreiben, vielleicht ein Jugendbuch oder einen Sachtitel?

Ich habe Ende der achtziger Jahre bereits eine Jugendbuchreihe geschrieben, die aus immerhin vier Bänden bestand. Abenteuer- und Pferdegeschichten. Mir hat das Spaß gemacht, insofern könnte ich mir so etwas auch einmal wieder vorstellen.

Gibt es unter den vielen von Ihnen erschaffenen Figuren eine, die Ihnen besonders ans Herz gewachsen ist?

Nein. Mir ist immer das Buch, an dem ich arbeite, das Nächste, die Figuren stehen mir ganz nah, besetzen mich rund um die Uhr. Es fällt mir am Ende nie ganz leicht, mich von ihnen zu trennen. Sie werden dann jedoch von ihren Nachfolgern abgelöst.

Wie wichtig ist Ihnen die Kommunikation mit Ihren Lesern, und hat sie vielleicht sogar Einfluss auf Ihre Arbeit als Autorin?

Ich kommuniziere sehr gerne mit meinen Lesern, freue mich über Briefe und versuche, alle Fragen, die mir gestellt werden, persönlich zu beantworten. Es ist mir wichtig, zu hören und zu lesen, wie meine Leser ein Buch beurteilen, wie sie zu den einzelnen Charakteren oder zu der Handlung insgesamt stehen. Tatsächlich gehen aber Ansichten und Einschätzungen der Leser sehr auseinander, insofern lasse ich mich nicht beeinflussen, was meine jeweils nächste Arbeit angeht: Das käme einem andauernden Spagat gleich.

Wie sind Sie seinerzeit als Autorin zur Verlagsgruppe Random House gekommen?

Ich hatte ja als junge Autorin beim Rowohlt Verlag in Hamburg begonnen und dort zwei Bücher veröffentlicht. Als dort nahezu gleichzeitig der Verlagsleiter, meine Lektorin und der Cheflektor des Taschenbuchs zu anderen Verlagen abwanderten, fühlte ich mich etwas heimatlos. Der ehemalige Cheflektor war es dann, der mir eine Zusammenarbeit innerhalb der Bertelsmann-Verlagsgruppe – so hieß das damals noch – anbot.

Ihren ersten Roman, „Die schöne Helena“ haben Sie ja bereits mit 19 Jahren veröffentlicht und seitdem zahlreiche Bestseller gelandet. Wie haben sich Ihre Bücher, wie hat sich die Verlagsbranche in dieser Zeit verändert?

Meine Bücher haben sich zum einen vom historischen Roman zum Kriminalroman hin verändert, was eine ganz andere Art des Schreibens und Arbeitens bedeutet. Darüber hinaus stelle ich fest, dass mit zunehmendem Alter das gesamte Weltbild, die Einschätzung der Menschen, die Beurteilung von Ereignissen und so weiter immer komplexer wird. Dadurch auch schwieriger abzuhandeln. Ich glaube, dass man das meinen Romanen anmerkt. Mein Denken ist differenzierter. Mein Schreiben dadurch hoffentlich auch. Aber auch die Verlagsbranche selber ist einfach schneller geworden. Früher schien es, verglichen mit heute, geruhsamer zuzugehen. Beispielsweise werden heute die jeweiligen Programme viel früher festgelegt, und manchmal ist man als Autor noch am Schreiben des Buches, da muss schon der Titel gemacht und das Cover entworfen werden.

Was erwarten Sie heuten von Ihrem Verlag, was ist Ihnen in der Zusammenarbeit besonders wichtig?

Ganz wichtig ist für mich die unmittelbare Zusammenarbeit mit meiner Lektorin, die in meinem Fall zugleich auch meine Verlegerin ist. Sie ist der einzige Mensch, der in einem sehr frühen Stadium schon erfährt, was ich als nächstes plane, welche Probleme ich dabei sehe, welche Unsicherheiten mich verfolgen. Ich muss das Gefühl haben, dass sie mir genau zuhört, mich versteht, mich ernst nimmt. Ich muss ihr gegenüber, was das neue Projekt betrifft, ganz „ins Unreine“ sprechen und mich darauf verlassen können, dass sie begreift, wohin ich will. Zum Glück verstehe ich mich wunderbar mit meiner Lektorin und habe großes Vertrauen zu ihr.

Frau Link, Sie werden immer wieder mit den großen angelsächsischen Spannungsautorinnen wie Minette Walters verglichen. Schmeichelt Ihnen das, oder empfinden Sie diese Festlegung eher als hinderlich?

Ich empfinde diese Festlegung manchmal als schwierig. Ich werde in diesem Zusammenhang nämlich oft von Journalisten gefragt, worin denn die Gemeinsamkeiten und Übereinstimmungen mit den angelsächsischen Spannungsautorinnen genau bestehen. Obwohl der Vergleich nicht von mir stammt, muss ich mir dann immer die Belege dafür aus den Fingern saugen.

Seit diesem Sommer sind Ihre Bücher auch als E-Book erhältlich. Welches Verhältnis haben Sie zum neuen Medium?

Ich freue mich sehr, dass ich mit meinen Büchern in den E-Book-Bereich vordringen konnte. Ich selber habe, ehrlich gesagt, noch kein wirkliches Verhältnis zu diesem Medium. Ich habe versucht, ein Buch auf diese Art zu lesen, fühlte mich aber irritiert und konnte mich nicht konzentrieren. Wahrscheinlich ist es eine Gewohnheitssache, aber bislang ziehe ich die herkömmlichen Bücher vor.

Wie ist überhaupt Ihr Verhältnis zu Internet und digitalen Medien?

Ich benutze das Internet ständig. Wie viele andere Menschen auch frage ich mich oft, wie früher eigentlich alles ohne dieses Medium funktioniert hat. Für Recherchezwecke ist das Internet genial. Im Nachhinein hatte es natürlich auch einen Reiz, sich durch Bibliotheken zu graben, wie ich es früher tat, aber es dauerte alles sehr viel länger und war äußerst umständlich.

Und zum Schluss natürlich die Frage: Wie sieht Ihr nächstes Projekt aus?

Sorry. Darüber spreche ich wirklich nie!

Alle Titel von Charlotte Link finden Sie in unerem Autorenspecial.