Tipps & Tricks – Folge 14: Acsm-Dateien offline lesen

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Immer wieder kommt es zu Verwirrungen, was genau eine acsm-Datei ist und wie man mit ihr umgeht. Heute möchten wir die Frage beantworten, ob bzw. wie man acsm-Dateien offline lesen kann.

Um diese Frage direkt zu beantworten: Acsm-Dateien können leider nicht direkt offline geöffnet/gelesen werden. Der Grund ist, dass die Acsm-Datei Teil des DRM-Kopierschutzes ist und noch nicht das eigentliche eBook enthält. Vielmehr beinhaltet die Datei alle nötigen Informationen und den Verweis auf das eigentliche eBook (s. dazu auch Folge 1 der Tipps & Tricks Reihe). Um ein wenig bildhafter zu werden: Sie ist der „Schlüssel“ des DRM-Systems und wird beim Öffnen per Internet mit dem entsprechenden „Schloss“ der Gegenseite abgeglichen. Wenn diese beiden Komponenten zusammenpassen, weiß das System, dass es sich um einen regulären Kauf handelt und liefert das eigentliche eBook aus.
Für alle, die es bildhaft mögen, versuchen wir es an dieser Stelle mal mit „Alice im Wunderland“: „Plötzlich stand sie vor einem kleinen dreibeinigen Tische, ganz von dickem Glas. Es war nichts darauf als ein winziges goldenes Schlüsselchen, und Alice’s erster Gedanke war, dies möchte zu einer der Thüren des Corridors gehören. Aber ach! entweder waren die Schlösser zu groß, oder der Schlüssel zu klein; kurz, er paßte zu keiner einzigen. Jedoch, als sie das zweite Mal herum ging, kam sie an einen niedrigen Vorhang, den sie vorher nicht bemerkt hatte, und dahinter war eine Thür, ungefähr fünfzehn Zoll hoch. Sie steckte das goldene Schlüsselchen in’s Schlüsselloch, und zu ihrer großen Freude paßte es.“
(übrigens hier in der kostenlosen eBook.de Edition erhältlich 😉
Für den Fall, dass Sie unterwegs sind und ein eBook öffnen möchten, empfehle ich Ihnen den bereits erschienenen Artikel: Tipps & Tricks – Folge 3: eBooks auch unterwegs auf meinen eBook Reader laden und natürlich unsere kostenlose eBook.de READER APP für Android, iOS und Windows 8.

Tipps & Tricks – Folge 13: Vor- und Nachteil von DRM-freien eBooks

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Häufig fragen uns unsere Kunden: “Warum gibt es den Kopierschutz DRM (Digital Rights Management) bei eBooks? Was ist der Vorteil von DRM?” Daher möchten wir uns mit diesem Thema hier und heute beschäftigen.

Die Frage zum Vorteil von DRM ist aus Kundensicht recht einfach zu beantworten. DRM bringt Ihnen als Kunden keinerlei Vorteil. Der Teil des Kopierschutzes beschränkt Sie darin, was Sie mit den eBooks machen, bzw. in welcher Form Sie sie verwenden können. Zudem ist man natürlich auch abhängig von bestimmten Systemen, die den Kopierschutz regeln. Sollten diese ausfallen, können plötzlich keine neuen Titel mehr geöffnet werden.
An dieser Stelle sei gesagt, dass wir als Händler, wenn es nach uns ginge, nur Titel mit Wasserzeichen in unserem Shop hätten. Durch das Wasserzeichen lässt sich der ursprüngliche Käufer im Zweifelsfall zurückverfolgen, technisch gibt es für euch als Benutzer jedoch keine Hürden.
Der Grund für DRM ist, dass die Verlage sich absichern möchten, damit die verlegten eBooks geschützt sind und nicht ohne weiteres in Umlauf gebracht werden. Im Zeitalter des Internets könnte die Datei sonst ohne Probleme in Tauschbörsen o.ä. hochgeladen und an Millionen von Menschen verteilt werden, ohne dass diese für das Buch bezahlen.
Werden wir ein bisschen philosophisch und fragen uns, was nun mehr Sinn macht, bzw. wie sich Kunden (also Sie) verhalten.
Es gab ein entsprechendes Szenario bereits, als das digitale Musikgeschäft begann. Auch hier gab es den DRM-Kopierschutz, welcher zur damaligen Zeit noch deutlich benutzerfeindlicher war als heutzutage. Irgendwann entschied sich die Industrie auf DRM zu verzichten und prophezeite, dass die Raubkopien enorm zunehmen würden. Sieht man die Entwicklung der Verkaufszahlen auf die Jahre bis heute verteilt, erkannt man keinen Einbruch. Die Zahlen nehmen sogar weiter zu und entwickeln sich positiv. Dennoch gab es insgesamt einen großen Einbruch bei den Umsatzzahlen, was Plattenverkäufe betrifft.
Eine Erklärung hierfür könnte folgende sein: Die Kunden (also wieder Sie), die bisher legal ihre Produkte kaufen, werden dies weiterhin tun. Für sie spielt es keine Rolle, ob nun mit, oder ohne Kopierschutz (Entwicklung Verkaufszahlen). Sie freuen sich über die Möglichkeit, schnell und unkompliziert an neue Inhalte zu kommen. Ihnen wird DRM eher den Spaß an den Käufen nehmen. Nämlich in dem Fall, dass es technische Probleme o.ä. gibt.
Auf der anderen Seite gibt es die Leute, die sich generell illegal Produkte im Internet herunterladen. Ihnen ist es egal, ob DRM existiert, oder nicht, denn sie wissen im Regelfall ohnehin, wie der Schutz technisch umgangen werden kann. Der Großteil von ihnen würde für diese Art von Produkten kein Geld ausgeben (Einbruch Umsatzzahlen).
In der Zusammenfassung bedeutet dies: ehrliche Kunden werden durch DRM bestraft, während Raubkopierer ohnehin an alle Inhalte kommen, die eigentlich geschützt sein sollten. Sollte die Entwicklung ähnlich sein, wie im Musikmarkt, würden sich die Verkaufszahlen entsprechend nicht verschlechtern.

Um mit etwas Positivem zu schließen: Mittlerweile setzen einige Verlage schon auf Wasserzeichen, oder verzichten komplett auf einen Kopierschutz. Es sind erste Versuche, um die Entwicklung der Zahlen am Markt beobachten zu können. Wir hoffen darauf, dass die Zeichen erkannt und auch im Bereich eBooks früher oder später die Schranken fallen werden. Dies entscheiden jedoch alleine die Verlage.

Adobe Digital Editions 3.0: Übertragungsfehler auf eBook-Reader behoben

Adobe Digital Editions 3.0

Adobe Digital Editions 3.0

Die Software Adobe Digital Editions erhielt Mitte Januar ein Update auf die Version 3.0, die seit kurzem auch auf Deutsch für PC und Mac verfügbar ist. Sie dient dazu, kopiergeschützte eBooks, wie auch eBook.de sie verkauft, zu entschlüsseln und auf eBook-Reader zu übertragen. In den ersten Tagen kam es bei der Übertragung auf die Lesegeräte leider zu einem Fehler: die eBooks ließen sich zum Teil nicht öffnen. Verantwortlich war eine Umstellung des Kopierschutzsystems (DRM) in der Adobe Digital Editions, das unabhängig vom tatsächlichen Kopierschutz des eBooks keine Freigabe für das Gerät oder die App erteilte.

Nach Gesprächen mit den Verantwortlichen bei Adobe konnte das Problem gefunden und behoben werden. Seit dem 29. Januar 2014 können kopiergeschützte eBooks wieder mit der Adobe Digital Editions auf alle gängigen eBook-Reader übertragen werden (bei Sony Readern über den Sony Reader for PC).

Sollten bei Ihnen diese Probleme aufgetreten sein, führen Sie bitte die folgenden Schritte durch:

  • Löschen Sie das bisherige eBook aus der Bibliothek der Adobe Digital Editions und entfernen Sie auch die bereits erzeugte epub-Datei von der Festplatte und dem eReader.
  • Laden Sie die eBook-Datei (acsm) erneut aus Ihrem Benutzerkonto bei eBook.de herunter und öffnen Sie sie in der Adobe Digital Editions.
  • Die auf diesem Weg neu erzeugte epub-Datei können Sie nun auf Ihr Lesegerät übertragen.

Sollten trotz dieses Vorgehens bei Ihnen Probleme auftreten, wenden Sie sich bitte an unseren Kundendienst (service@ebook.de).
Wenn Sie die bisherige Version 2.0.1 der Adobe Digital Editions installieren möchten, finden Sie sie hier: http://www.adobe.com/support/digitaleditions/downloads.html

Zu Ihrer Information: eBook.de verkauft derzeit keine eBooks mit dem neuen Kopierschutz-System von Adobe.