Rezension zu “Vielleicht mag ich dich morgen” von Mhairi McFarlane

23291507_23291507_xlMhairi McFarlane wurde 1976 in Schottland geboren. Ihre geographischen Lebensdaten in Kurzform lauten Falkirk – Afrika – Milton Keynes – Nottingham und entsprechen in etwa dem Weg, den ein Designerkleidungsstück zurücklegt, bevor es in einem Laden zur Ruhe kommt. Ihr erster Roman Wir in drei Worten eroberte sofort die Bestsellerlisten, darauf folgte Vielleicht mag ich dich morgen und wir müssen sagen: Ein Wiedersehen macht, anders als die Protagonisten in ihrem neuen Roman sagen würde, immer eine wirkliche Freude! Ein toller Roman, eine tolle Autorin – wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

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Kluftingers neuer Fall – Interview mit Volker Klüpfel und Michael Kobr

Am 26. Februar erscheint Herzblut, der neuste Fall von Kommissar Kluftinger aus dem Allgäu. Zur Einstimmung hat Droemer Knaur uns ein Interview mit dem Autorenduo Klüpfel/Kobr zur Verfügung gestellt.

Warum ist Herzblut der beste Kluftinger, “den wo’s je geaba hot”?

Klüpfel: Weil man immer denkt: Der letzte ist der beste. Es ist ein menschliches Grundbedürfnis zu glauben, dass man sich ständig verbessert, sonst könnte man ja gleich aufhören. Und weil’s stimmt.

Kobr: Geh! Der Klüpfel wieder mit seinem Psycho-Schmarrn! Herzblut ist das beste Buch, weil Kluftinger einen irrsinnig spannenden Fall zu lösen hat, eine Mordserie sogar, die sein ganzes Hirnschmalz erfordert. Und weil er privat nicht nur mit vermeintlichen Herzproblemen zu kämpfen hat, sondern auch mit einer Ernährungsumstellung auf gesundes Grünzeug, mit einem Yogakurs bei Doktor Langhammer und obendrein mit einem Telefonat mit Japan! So viele Herausforderungen auf einmal – das gab’s noch nie!

 

An welcher Figur, außer an Kluftinger selber, hängt Ihr Herz besonders und unterscheiden Sie sich da voneinander?

Klüpfel: Bei mir ist es der Maier, der ist wie ein Welpe, der Schutz braucht, immer das Beste will, aber dabei vergisst: Das Gegenteil von gut ist gut gemeint.

Kobr: Welpe… ein ausgewachsener Depp ist das, der Richie! Ich mag – nein, ich schätze – den Langhammer sehr, auch wenn sein Gerede manchmal nur schwer zu ertragen ist. Denn der sorgt mit seiner impertinent besserwisserischen, großspurigen und penetranten Art auch immer wieder dafür, dass es sich Kluftinger in seiner Verschrobenheit nicht allzu bequem macht. Und eine treue Seele ist er allemal – was der sich schon alles von Klufti hat anhören müssen …

 

Ihre Shows haben sich von kleinen Lesungen zur hallenfüllenden Lit-Comedy entwickelt. Was erwartet den Leser da?

Klüpfel: Etwas völlig Neues, Großes. Wir sind gerade dabei, die Show zu konzipieren, es wird eine multimediale Klufti-Comedy werden, mit großem Bühnenbild und erstmals auch in Zusammenarbeit mit einer Regisseurin erstellt. Anspruch ist: Alle Klufti-Fans sollen eine Mordsgaudi haben und alle, die Klufti nicht kennen, auch. Und wir natürlich …

Kobr: Ich hätt’s nicht schöner sagen können.

 

Sie haben inzwischen Ihre eigentlichen Berufe als Lehrer und Journalist an den Nagel gehängt und konzentrieren sich ganz auf das Schreiben. Gute Entscheidung?

Klüpfel: Die beschte, die wo’s je geaba hot.

Kobr: Ja. Diese Entscheidung war eigentlich überfällig und hat unschätzbare Vorteile gebracht: Man kann morgens ausschlafen und muss sich nicht mehr ordentlich anziehen, weil man ja den ganzen Tag nur im Haus bleibt. Spart auch ungeheuer Geld für Kleidung und Schuhe. Nur, dass wir jetzt halt gegenseitig unsere einzigen Kollegen sind – und unsere Chefs obendrein! Das ist schon schwer, manchmal …

 

Dürfen sich die Leser schon auf den nächsten Band freuen, wie geht’s weiter mit Kluftinger?

Klüpfel: Hallo? Ich mein, wir versuchen uns grad unterm Sauerstoffzelt vom letzten Buch zu erholen, jetzt lassen Sie uns doch mal ein paar Tage zum Durchatmen.

Kobr: Na ja, alles zieht sich allmählich zur Hochzeit von Yumiko und Markus zusammen, da gibt es noch viel zu regeln, der Besuch aus Japan steht aus – und ob Kluftis Passat das ewige Leben hat – wer weiß? Und was die Polizeiarbeit angeht: Man weiß nie, welche Leiche dem Klufti als nächstes so auf den Schreibtisch flattert …

 

Wenn Sie nicht grad im Kluftiversum unterwegs sind, was lesen Sie dann?

Klüpfel: Echte Literatur.

Kobr: Gute Krimis. Welche, das verrate ich aber erst, wenn die Leute Herzblut gelesen haben …

 

Jetzt mal ehrlich: Nach all den Jahren – mögen Sie sich noch?

Kobr: Ich weiß, dass Volker sehr zu mir aufschaut, deswegen lasse ich ihn in dem Glauben, dass es bei mir auch so ist.

Klüpfel: Ich weiß, dass Michi mich sehr verehrt, deswegen lasse ich ihn in dem Glauben, dass es bei mir auch so ist.

 

 

 

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