Tipps & Tricks – Folge 12: Verschiedene eBook-Formate und wie man sie konvertieren kann

yh_tricks+tipps_130x158_01aZuerst noch einmal vielen Dank an alle von Ihnen, die uns im Rahmen des Gewinnspiels im April Themenideen für den eBook.de Blog geschickt haben. Wir freuen uns sehr über die große und positive Resonanz auf unsere „Tipps & Tricks“ – Reihe.
Aus diesem Grund werden wir in den kommenden Wochen näher auf einzelne Themen eingehen, die noch Fragen bei Ihnen aufwerfen, oder noch gar nicht behandelt wurden. Scheuen Sie sich nicht, uns zu speziellen Themen weitere Anfragen und Ideen für die Themenreihe “Tipps & Tricks” an blog@ebook.de zuschicken.

Nun aber zum heutigen Thema…
Verschiedene eBook-Formate und wie man sie konvertieren kann
Grundsätzlich können nur eBooks konvertiert werden, die keinen DRM-Kopierschutz verwenden. Dieser verhindert, dass die Datei verändert werden kann. eBooks ohne Kopierschutz, oder mit einem Wasserzeichen können konvertiert werden.

  • EPUB-Dateien lassen sich leichter konvertieren, als pdf-Dateien
    EPUBs enthalten den Text als echten Fließtext, während bei PDF-Dokumenten der Text statisch, ähnlich einer Grafik, enthalten ist. Um eine pdf-Datei zu konvertieren, muss diese zunächst durch eine Texterkennung laufen, die versucht, in der Grafik den korrekten Text zu erkennen. Dies funktioniert nicht immer ohne Fehler und verursacht unter Umständen eine fehlerhafte Formatierung von Absätzen usw.
    Da in EPUB-Dateien schon reiner Text enthalten ist (ähnlich einer txt-Datei), kann diese Art von eBook ohne Probleme in andere Formate konvertiert werden. Möglich ist an sich jede beliebige Form, die vom Konvertierungsprogramm unterstützt wird.
  • Das Konvertierungsprogramm:
    Das wohl bekannteste Programm zum Konvertieren ist die kostenlose Software „Calibre“. Diese kann über die Calibre-Seite für das entsprechende Betriebssystem heruntergeladen werden.
    Zum Konvertieren fügt man einfach das entsprechende Buch über „Bücher hinzufügen“ der Bibliothek hinzu. Über den Knopf „Bücher konvertieren“ kann man nun das gewünschte „Ausgabe-Format“ wählen und die Konvertierung starten. Als Formate stehen alle gängigen Formate zur Verfügung, die aktuell auf dem eBook-Markt verwendet werden: EPUB, MOBI, AZW3, FB2, HTMLZ, LIT, LRF,  PDB, PDF, PMLZ, RB, RTF, SNBTCR, TXT, TXTZ, ZIP.Hinweis: Bei der Konvertierung in ein pdf-Dokument müssen ggf. noch die gewünschten Layout-Einstellungen im Programm angepasst werden, da eine feste Schriftgröße usw. festgelegt werden muss. Hierauf soll in diesem Artikel nicht näher eingegangen werden. Sie erreichen die entsprechenden Unterpunkte ebenfalls im Bereich „Bücher konvertieren“.

 

Tipps & Tricks – Folge 4: Vor- und Nachteile von epub- und pdf-Dateien

Bei der Verwendung von eBooks entsteht immer wieder der Irrtum, dass pdf-Dateien besser zum Lesen geeignet wären, als epub-Dateien. Dieser Gedanke kommt daher, da jeder von uns schon seit Jahren mit pdf-Dateien arbeitet und sie auf dem PC-Bildschirm nach wie vor ein geeignetes und beliebtes Format sind.

Anders ist es jedoch, wenn es um die Anzeige auf mobilen Geräten geht. Ein Dokument muss auf Geräten mit unterschiedlicher Displaygröße, Auflösung und Ausrichtung funktionieren.
Nachteil des pdfs ist hierbei, dass schon vorab ein festes Layout festgelegt wird. Im schlimmsten Fall beinhaltet dieses Bilder und Text mit fest eingestellter Größe. Was auf dem PC-Bildschirm noch wunderbar aussieht, kann auf einem kleinen Smartphone dazu führen, dass der Text nur noch mit einer Lupe gelesen werden kann und die Bilder plötzlich so groß erscheinen, dass sie über sämtliche Ränder des Gerätes hinausragen.
Hier kommt nun das epub ins Spiel. In diesem Dateiformat wird mit Fließtext gearbeitet. Dieser liegt in Reinform in der Datei vor, sodass ein Layout in gewissen Punkten noch nicht exakt definiert wird. Der Text passt sich automatisch der Größe des Gerätes an und letzte Einstellungen, wie die Schriftgröße, verwendete Schriftart, Schriftfarbe usw. können direkt vom Benutzer festgelegt werden. Ebenso kann das Gerät gedreht und der Titel im Quermodus gelesen werden, sodass sich der Text allen Wünschen anpasst.

Wir empfehlen: sollte ein eBook auch im epub-Format vorliegen, so sollte dieses Format gewählt werden.

Tipps & Tricks – Folge 1: epub- und acsm-Dateien: Der kleine Unterschied beim Herunterladen

Zu diesem Thema erreichen uns immer wieder Anfragen. Ein Titel wird z.B. nicht in der Bibliothek der Lesesoftware angezeigt, oder ist auf mysteriöse Weise plötzlich wieder daraus verschwunden.
Die Erklärung für diese Phänomene, oder Ärgernisse: je nach verwendetem Kopierschutz bieten wir im Shop unterschiedliche Dateitypen zum Download an, die ebenso unterschiedlich gehandhabt werden müssen. Wie, das erklären wir hier:
acsm-Dateien:
Die acsm-Datei ist noch nicht das eigentliche eBook, sondern lediglich eine Sammlung von Daten, die von der jeweiligen Lesesoftware gelesen und verarbeitet werden kann. Sie enthält neben dem Link zum eBook Ihren persönlichen Schlüssel, der den legalen Kauf bestätigt. Die verwendete Lesesoftware lädt nach der erfolgreichen Bestätigung im Hintergrund die eigentliche ePub- oder pdf-Datei herunter.
Acsm-Dateien werden automatisch beim Laden über ‚Öffnen mit‘ in die Bibliothek der Lesesoftware importiert.
epub-Dateien:
Wenn Sie ein eBook erworben haben, welches ein Wasserzeichen oder keinen Kopierschutz besitzt, wird dieses beim Klick auf Download direkt als epub-Datei ausgeliefert. In diesem Fall ist es wichtig, dass Sie die Datei nicht über den Punkt ‚Öffnen mit‘ in der Lesesoftware öffnen, da der Titel auf diesem Weg nicht dauerhaft in die Bibliothek übertragen wird. Stattdessen wählen Sie zunächst ‚Speichern‘ und legen Sie die Datei an einem beliebigen Ort ab. Im Anschluss kann die Datei über die jeweilige Lesesoftware manuell importiert werden.

eBook.de wächst stärker als der Markt, offener E-Book-Standard hat in Deutschland die Nase vorn

eBook.de zählt laut der aktuellen, von der Gesellschaft für Konsumforschung turnusmäßig angefertigten E-Book-Marktstudie zu den Gewinnern des deutschen E-Book-Marktes.

Die Gesellschaft für Konsumforschung, kurz GfK, hat jüngst die Zahlen des deutschen E-Book-Marktes für das vierte Quartal 2012 veröffentlicht. Demnach wurde im letzten Quartal des vergangenen Jahres mehr Umsatz mit E-Books des offenen EPUB-Standards mit allgemeingültiger digitaler Rechteverwaltung generiert als mit allen geschlossenen Systemen zusammen.

„Der offene Standard, der ein geräte- und anbieterunabhängiges digitales Lesevergnügen ermöglicht, gewinnt immer mehr Anhänger“, hält Per Dalheimer, Geschäftsführer der Libri.de Internet GmbH fest. „Die Konsumenten möchten sich nicht an einen bestimmten Anbieter binden müssen. Sie wollen frei wählen und jederzeit wechseln können.“

Die Studie zeigt zudem, dass eBook.de als Anbieter von E-Books im offenen EPUB-Standard zu den Gewinnern des deutschen E-Book-Marktes gehört. Der E-Book-Spezialist konnte im vierten Quartal seinen Umsatz im Vergleich zum gesamten Jahr 2012 auf einen nun zweistelligen Marktanteil mehr als verdoppeln.

„Die Ergebnisse bestätigen uns darin, dass wir als E-Book-Spezialist nicht nur auf das richtige, kundenfreundliche System setzen, sondern auch mit unserem starken Service und unserer einfachen Bedienbarkeit die Kunden überzeugen können. Wir werden mit unserem breiten Angebot als das wahrgenommen, was wir auch sein wollen – die zuverlässige Adresse für alle E-Book-Käufer “, freut sich Per Dalheimer.

 

ePub eBooks – digitale Bücher im Zukunftsformat

Wachstum des eBook Markt in DeutschlandDer Markt für digitale Bücher ist in Deutschland stark in Bewegung. Im Jahr 2010 lag der Marktanteil von eBooks bei lediglich 0,4%. Seither hat sich ein hohes Marktwachstum herauskristallisiert. Im Jahr 2011 lag der Marktanteil bereits bei 1,4%. Für das Jahr 2012 geht man hingegen schon von einem Marktanteil von 2,7% aus, der bis 2015 auf 6,3% wachsen soll. Damit bewegen sich digitale Bücher aus einem Nischendasein hin zu einem Massenprodukt.

Für digitale Bücher gibt es mittlerweile einige etablierte Formate bzw. Standards, die sicher einen signifikanten Anteil an dem Erfolg von eBooks haben dürften. Einer dieser Standards ist epub. epub zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass der Standard offen ist und somit auf eine breite Diffusion setzt. Aus Sicht des Verfassers gehört epub aufgrund dieser Offenheit des Systems die Zukunft.

ePub : ein offener Standard für elektronische Bücher

Bei epub handelt es sich um einen offenen Standard für elektronische Bücher, kurz eBooks, der von International Digital Publishing Forum konstruiert, eingeführt wurde und überwacht wird. Genau genommen ist epub keine neue Erfindung, sondern vielmehr ein Standard, der auf einigen freien Standards wie beispielsweise XML (Extensible Markup Language) oder auch CSS (Cascading Style Sheets) basiert. Damit ähnelt der Aufbau eines epub in vielen Elementen einem HTML Konstrukt bzw. einer Webseite. Gerade für Verlage bietet epub einen enormen Vorteil: es unterstützt DRM (Digital Rights Management), ein Kopierschutz zum Schutz von geistigem Eigentum.

Im Bereich der Kopierschutzsysteme ist das Angebot bei epub recht weit gefächert. Es existieren harte und weiche DRM Systeme. Ein eher hartes DRM arbeitet mit der Adobe ID. Ein weiches System ist das digitale Wasserzeichen.

Vorteile des epub

Einer der Vorteile von epub liegt in der Offenheit des Systems. Damit dominiert nicht ein Anbieter diesen Standard und sperrt seine Kunden in einem Shop ein oder bindet ihn an ein bestimmtes eBook Reader-Fabrikat. Vielmehr kann der Kunde bei epub und epub-Geräten entscheiden, wo er kaufen und auf welchem Reader er lesen möchte. Neben diesem Vorteil bietet epub selbstverständlich noch weitere Vorteile. So ist es mit epub möglich, die Größe des Textes auf Bildschirmgröße zu skalieren. Diese Eigenschaft ist perfekt für eBook Reader und weitere Handheld Hardware. Diese Eigenschaft ist natürlich auch von Vorteil, wenn man ein eBook doch lieber mit größeren Lettern lesen möchte. Zum Beispiel aufgrund von Weitsichtigkeit. Ein elektronisches Buch im PDF Format bietet diesen Komfort hingegen nicht oder nicht in der Qualität.

Fazit zum epub

Aus Sicht des Verfassers gehört dem epub Standard die Zukunft. Die Offenheit des Systems, die Vorteile im Bereich der visuellen Skalierbarkeit und die Möglichkeit DRM einfließen zu lassen werden dem epub zum weiteren Durchbruch verhelfen.
Die Entwicklung in nächster Zeit bleibt in jedem Fall spannend.